Libellen – zarte Geschöpfe am See

Weiterlesen
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher

Ich kenne kaum eine Tierart, die so zart ist wie die Libelle. Ihre Flügel wirken wie aus hauchdünnem Glas gefertigt, und der schlanke Körper mit dem großen Kopf und den eindrucksvollen Facettenaugen sitzt auf sechs langen, dünnen Beinen. Die Tiere bewegen sich elegant wie Tänzer in der Luft – es ist schwer, ihnen nahe genug zu kommen, um ein Foto zu machen. 58 Libellenarten gibt es in Berlin, in der Brandenburger Natur sind es  66. Und sie haben so schöne Namen wie Spitzenfleck, Plattbauch, Feuerlibelle oder Kleine Moosjungfer.

Weiterlesen„Libellen – zarte Geschöpfe am See“

Grüne Brücken für wilde Tiere

Weiterlesen
Grünbrücke
Grünbrücke über eine Bundesstraße Foto: NABU/Mathias Hermann

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ganz normale Brücken. Aber wenn man oben steht, ist nichts mehr normal. Statt einer Straße oder einem Weg gibt es dort nur Gras, Gebüsch und kleine Bäume. Diese Brücke ist für die Natur gebaut worden. Rund um Berlin gibt es acht* davon, zum Beispiel die Grün- oder Wildbrücke bei Teupitz, auf der Tiere die A 13 überqueren können.  Weiterlesen„Grüne Brücken für wilde Tiere“

Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel

Weiterlesen
Lavendelblüte
Lavendelblüte

Beim Anblick dieser Blüte hat man sofort einen Duft in der Nase. Intensiv ist er und sehr schwer zu beschreiben. Früher habe ich den Lavendelduft  mit Großmüttern in Verbindung gebracht – vielleicht weil deren Wäscheschränke manchmal so gerochen haben. Gerade blüht er wieder überall in Berlin. Weniger in der wilden Natur, aber in Parks und Gärten, wo er Farbtupfer setzt, Bienen anlockt und Leute dazu bringt, sich zu bücken und den Duft zu inhalieren. Viele Gründe also, sich mal mit dem schönen Sonnenanbeter zu beschäftigen. Und dabei tieeef einzuatmen… Weiterlesen„Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel“

Berliner Tiere und die Sommerhitze

Weiterlesen
Hund bei Sommerhitze
Hund bei Sommerhitze

Das tut der Mensch bei Sommerhitze: Er setzt sich in den Schatten. Trinkt Unmengen an Wasser. Und bewegt sich möglichst wenig – es sei denn, im Wasser. Was die Pflanzen tun (oder der Mensch für sie tun sollte), war schon Thema dieses Blogs. Aber auch die Tiere in der Berliner Natur müssen mit den hohen Temperaturen klarkommen.  Wer kann, zieht sich in den Schatten zurück und döst. Und das gilt nicht nur für die Löwen in Afrika, sondern auch für heimische Tiere. Weiterlesen„Berliner Tiere und die Sommerhitze“

Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart

Weiterlesen
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher

Wenn Sie mal in der Natur in Berlin oder Brandenburg unterwegs sind und nicht wissen, wie spät es ist, achten Sie einfach auf den Wiesen-Bocksbart (auf die Armbanduhr gucken kann ja jeder). Das sollten Sie allerdings tun, bevor er so aussieht wie auf dem Foto. Wenn er blüht, hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Löwenzahn, mit großen gelben Blüten mit auffälligen Kelchen und Blättern, die an Grashalme erinnern. Weiterlesen„Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart“

Warum der Junikäfer auch Torkelkäfer heißt

Weiterlesen
Junikäfer
Junikäfer

Der Junikäfer gehört zu den Insekten, die bei Gartenbesitzern nicht wirklich beliebt sind. Das liegt an der besonderen Vorliebe seiner Larven für zarte Pflanzenwurzeln. Gerade ist der Käfer, der offiziell Gerippter Brachkäfer heißt, in der Berliner Natur unterwegs – manchmal in großen Scharen. Weiterlesen„Warum der Junikäfer auch Torkelkäfer heißt“

Die guten Geister des Holunders

Weiterlesen
Holunder
Holunder

Haben Sie schon mal was vom Hollerbusch gehört? Gesehen haben Sie ihn schon. Garantiert. Die meisten kennen den Strauch als Holunder. Im Augenblick steht er in voller Blüte und verströmt einen wunderbar zitronig-frischen Duft, der ihn überall verrät.

Anspruchsvoll ist er nicht, deshalb sieht man ihn nicht nur überall in der Berliner Natur, sondern manchmal sogar direkt neben Hausruinen (siehe Foto) und auf Brachflächen. Er liebt Halbschatten, hält es aber auch in der Sonne aus, verträgt Frost und ist auch sonst hart im Nehmen. Wo er wächst, zeigt er übrigens wie die Brennessel, der Wiesensauerampfer oder der Gewöhnliche Löwenzahn an, dass der Boden stickstoffreich ist.

Weiterlesen„Die guten Geister des Holunders“

26 Stunden wildes Berlin beim Langen Tag der Stadtnatur 2019

Weiterlesen
Langer Tag der Stadtnatur 2019
Langer Tag der Stadtnatur 2019

Dieses Wochenende wird grün. Und ziemlich aufregend: Der Lange Tag der Stadtnatur 2019 lockt zu unzähligen Veranstaltungen in Parks, Gärten und Wäldern. Unter dem Motto „Da kiekste“ kann man einig der über 20.000 Tier- und Pflanzenarten der Stadt sehen und kennenlernen. Weiterlesen„26 Stunden wildes Berlin beim Langen Tag der Stadtnatur 2019“

Keine Angst vor der Ringelnatter

Weiterlesen
Ringelnatter
Ringelnatter

Schlangen gehören allgemein nicht zu den Lieblingstieren. Irgendwas geht von ihnen aus, das sie für Menschen unheimlich macht. Das gilt nicht nur für einheimische Tiere wie die Ringelnatter (Foto). Ich erinnere mich an eine Reise nach Italien, als eine Schlange (welche, habe ich leider vergessen) auf einer Landstraße entlangschlängelte und einen kleinen Tumult verursachte. Mehrere Leute zeigten mit dem Finger auf sie und riefen „La Bestia“. Ich verstand nur „Bestie“ und machte sicherheitshalber einen sehr großen Bogen um das Tier, das nicht wirklich angriffslustig war, eher so träge, wie man an einem sehr heißen Sommertag in Italien nur sein kann. Weiterlesen„Keine Angst vor der Ringelnatter“