Begegnung mit der Stinkmorchel

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Stinkmorchel
Stinkmorchel

Warum der Pilz auf dem Foto Stinkmorchel heißt, wird sofort klar, wenn man sich ihm nähert. Er stinkt nämlich erbärmlich. Und das so intensiv, dass er im Wald zwar womöglich dem Auge, nicht aber der Nase entgeht: Die Stinkmorchel verströmt einen kräftigen Aasgeruch. Übermäßig häufig ist der Pilz in der Natur in Berlin und Brandenburg nicht, aber man kann sie sehen (oder eher: riechen).

Gerade wurde die Stinkmorchel zum Pilz des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen„Begegnung mit der Stinkmorchel“

Die Breitblättrige Fingerwurz ist die Orchidee des Jahres 2020

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Breitblättrige Fingerwurz
Breitblättrige Fingerwurz

Die Breitblättrige Fingerwurz (Dactylorhiza majalis) ist die Orchidee des Jahres 2020. Das hat der Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) entschieden. Die Pflanze, die auch als Breitblättriges Knabenkraut bekannt ist, kann man auch in Brandenburg sehen. Aber sie ist, wie alle heimischen Orchideen, ziemlich selten. Weiterlesen„Die Breitblättrige Fingerwurz ist die Orchidee des Jahres 2020“

Röhren und Kämpfen: Brunftzeit bei den Hirschen

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Hirsch bei der Brunft
Hirsch bei der Brunft

Jetzt röhren sie wieder. Und wie! Wer im Moment in der Schorfheide oder anderen wildreichen Gebieten in Brandenburg unterwegs ist, der kann die Brunftrufe der männlichen Rothirsche überall hören. Sie melden damit lautstark ihren Anspruch auf die Hirschkühe an und signalisieren anderen Männchen, dass sie der Chef im Haus sind. Weiterlesen„Röhren und Kämpfen: Brunftzeit bei den Hirschen“

Woher der Storchschnabel seinen Namen hat

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Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher
Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher

Die Zeit der Farbe auf den Wiesen neigt sich langsam dem Ende zu. Aber glücklicherweise halten sich nicht alle Pflanzen an die Blütezeiten, die in den Bestimmungsbüchern stehen. Und so sieht man manchmal noch Blütenkelche, wenn schon der erste Frost gekommen ist.  Die Blume auf dem Foto ist ein Wiesenstorchschnabel, die eigentlich Ende August verblüht sein sollte. Aber dieses Exemplar hat offenbar eigene Pläne. Weiterlesen„Woher der Storchschnabel seinen Namen hat“

Die Apfelzeit hat begonnen

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Apfel
Apfel am Baum

Der Apfel gehört zum Feinsten, was der Spätsommer zu bieten hat. Knallgrün oder rotbackig, leuchtend gelb oder von allem ein bisschen. Glücklich ist, wer einen Apfelbaum im Garten hat. Oder jemanden kennt, der gerne etwas von seiner Ernte abgibt. Manchmal, wenn man in Brandenburg unterwegs ist, findet man sogar Apfelbäume an wenig befahrenen Straßen. Ich will jetzt natürlich niemanden zu kriminellen Handlungen überreden… Weiterlesen„Die Apfelzeit hat begonnen“

Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer

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Hirschkäfer
Hirschkäfer Foto: Eberhard Müller

Er sieht zwar so aus, aber der Hirschkäfer ist keine Figur aus einem Fantasyfilm – es gibt ihn tatsächlich. Ein schwarzbrauner Riese von bis zu neun Zentimetern Länge und mit einem eindrucksvollen Geweih. Und: eine absolute Seltenheit. Das Insekt des Jahres 2012 steht in ganz Deutschland auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten. Weiterlesen„Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer“

Lecker, aber wehrhaft: die Brombeere

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Brombeerblüten Foto: Silke Böttcher
Brombeerblüten Foto: Silke Böttcher

Eigentlich gibt es kaum einen besseren Zaun als eine Brombeerhecke. Nur extrem Hartgesottene würden sich durch das Dickicht wühlen, das die Attacke nicht kampflos erträgt, sondern sich mit Dornen und Fußfesseln wehrt. Aber es gibt noch einen zweiten Grund. Der ist schwarz, leicht säuerlich und sehr, sehr lecker. Wenn man bedenkt, dass Brombeeren auf dem Markt richtig teuer sind, ist es umso erstaunlicher, dass nicht jeder Gartenbesitzer eine solche Hecke hat. Und dass es in der Berliner Natur wirklich überall Brombeerbüsche gibt. Weiterlesen„Lecker, aber wehrhaft: die Brombeere“

Die Raben aus dem Park

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Raben
Raben

Im Park bei uns in der Nachbarschaft wohnen zwei Raben. Manchmal sieht man sie, häufiger aber kann man sie hören – ein knarzendes „krock“ in den Bäumen oder hoch oben am Himmel. Es sind wunderschöne Vögel, die ihren Ruf als Unglücksbringer absolut nicht verdienen. Eher eine Hommage: Kolkraben nämlich sind nicht nur hochintelligent, sondern auch noch sehr selten. Weiterlesen„Die Raben aus dem Park“