Schön und giftig: das Pfaffenhütchen

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Pfaffenhütchen
Pfaffenhütchen

Was auf dem Foto zu sehen ist, sieht aus wie eine Blüte. Aber der Gewöhnliche Spindelstrauch blüht im Mai – und dieses Foto ist im Herbst entstanden. Es zeigt den Fruchtstand des Strauchs. Und wenn man sich das Bild so ansieht, dann wird klar, warum das Gewächs auch als Pfaffenhütchen bekannt ist: Mit der rosaroten Haube und den orangefarbenen Samen sehen die Früchte wirklich aus wie der Hut eines Geistlichen. Weiterlesen„Schön und giftig: das Pfaffenhütchen“

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Der Grasfrosch – Weitspringer am See

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Grasfrosch
Grasfrosch

Man könnte ja meinen, dass ein Tier mit dem Namen Grasfrosch, nun ja, grün ist. Aber: Er ist gelb, rotbraun oder fast schwarzgefleckt. Gesehen hat ihn vermutlich jeder schon mal, denn im gewässerreichen Berlin taucht er ziemlich häufig auf. Gerade wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Lurch des Jahres 2018 gewählt. Weiterlesen„Der Grasfrosch – Weitspringer am See“

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Bienen im Winter: Mit Teamgeist gegen Frost

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Bienen im Winter
Bienen im Winter

Im Spätherbst beginnen die harten Zeiten für Tiere in der Natur. Sie müssen mit Nahrungsmangel und Kälte fertig werden. Einige entziehen sich durch Flucht (Zugvögel), andere verschlafen die dunkle Jahreszeit. Wer hierbleibt und keine Winterruhe hält, der muss sich einiges einfallen lassen. So setzen zum Beispiel Bienen im Winter auf Teamgeist. Weiterlesen„Bienen im Winter: Mit Teamgeist gegen Frost“

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Unsichtbare Waldbewohnerin: die Stachelwanze

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Wipfel-Stachelwanze Foto: Silke Böttcher
Wipfel-Stachelwanze Foto: Silke Böttcher

Manche Tiere halten es wie die Blätter von Bäumen. Sie wechseln die Farbe. Und ich meine nicht das Chamäleon, sondern heimische Tiere. Etwa die Wipfel-Stachelwanze, die auch nur Stachelwanze (oder Wipfelwanze) genannt wird. Ihr Hinterleib ist im Frühling hellgrün und im Herbst braungrün. Was ihre Überlebenschancen deutlich steigert, denn das etwa anderthalb Zentimeter lange Insekt, das es auch in der Natur in Berlin gibt, ist in der richtigen Umgebung beinahe unsichtbar. Weiterlesen„Unsichtbare Waldbewohnerin: die Stachelwanze“

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Neu-Berliner mit langen Ohren: der Feldhase

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Feldhase
Feldhase

Wildkaninchen sieht man ja in Berlin ziemlich häufig. Der Feldhase dagegen taucht nur selten auf – bisher. Doch vor einigen Jahren hat das scheue Langohr die Großstadt entdeckt. Und damit meine ich nicht die „wilde“ Natur in Berlin, sondern Wohnsiedlungen. Mit Hochhäusern. Vor allem in den Neubauvierteln in Lichtenberg, Marzahn und Hellersdorf sind die Hasen unterwegs, in Kleingärten am Stadtrand sowieso. Sehen lassen sie sich selten – am größten sind die Chancen ganz früh am Morgen, wenn noch nicht so viele Menschen unterwegs sind.
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Die Esskastanie ist Baum des Jahres 2018

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Esskastanie
Esskastanie

Die Frucht sieht aus wie eine Kastanie: eine glänzende Kugel in rotbraun. Aber Feinschmecker geraten ein bisschen aus dem Häuschen, wenn sie sie sehen – denn die Esskastanie, auch Maroni genannt, ist eine Delikatesse. Die gerösteten Früchte bekommt man demnächst wieder auf einigen Weihnachtsmärkten. Jetzt wurde sie zum Baum des Jahres 2018 gekürt. Grund genug, sich ihm mal etwas genauer zu widmen. Weiterlesen„Die Esskastanie ist Baum des Jahres 2018“

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Der Star: Begabter Sänger mit weißen Tupfen

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Star mit Apfel Foto: Eberhard Müller
Star mit Apfel Foto: Eberhard Müller

Sollen doch die anderen Vögel singen, wenn sie in Paarungsstimmung sind. Der Star hat immer etwas zu sagen. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass er gerne andere Stare um sich hat, kann es schon mal etwas lauter zugehen, wo er auftaucht. Jetzt wurde er zum Vogel des Jahres 2018 gekürt. Weiterlesen„Der Star: Begabter Sänger mit weißen Tupfen“

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Geflügeltes Stinktier: die Feuerwanze

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Feuerwanze Foto: Silke Böttcher
Feuerwanze Foto: Silke Böttcher

Die Feuerwanze ist das geselligste Insekt, das ich kenne. Ein kleines schwarzrotes Geschöpf, von dem man immer ganz viele gleichzeitig sieht. Manchmal stapeln sie sich geradezu in einer Baumritze. Der Name Feuerwanze passt ziemlich gut zu den signalfarbigen Tieren, deren auffälligstes Muster zwei schwarze Punkte sind. Noch kann man sie in der Natur in Berlin sehen (an Bäumen, aber auch an Hauswänden), aber sie bereiten sich schon auf die Winterruhe vor. Weiterlesen„Geflügeltes Stinktier: die Feuerwanze“

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Was den Knollenblätterpilz so gefährlich macht

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Grüner Knollenblätterpilz
Grüner Knollenblätterpilz

Der Knollenblätterpilz hat Ähnlichkeit mit dem Champignon – und das kann sehr fatale Folgen haben. Immer wieder vergiften sich Pilzsammler, und es gibt leider auch Todesfälle. Gefährdet sind auch Flüchtlinge, die den Knollenblätterpilz nicht nur mit dem Champignon, sondern auch mit dem essbaren Eier-Wulstling verwechseln, den es am Mittelmeer häufig gibt. Weiterlesen„Was den Knollenblätterpilz so gefährlich macht“

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Amsel – Meistersängerin mit dem gelben Schnabel

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Amsel
Amsel im Winter Foto: NABU/Frank Derer

Die Amsel gehört zu den begabtesten der Berliner Meistersänger. Und sie scheint das ganz genau zu wissen. Denn sie hat eine Vorliebe für exponierte Bühnen. Manchmal singt sie von Hausdächern herunter, manchmal sucht sie sich in der Berliner Natur die höchste Spitze eines Baums. Von dort unterhält sie dann ganze Straßenzüge mit ihrem Gesang. Wobei „sie“ nicht ganz stimmt – es ist das Männchen, das im Frühjahr so aus voller Kehle singt. Weiterlesen„Amsel – Meistersängerin mit dem gelben Schnabel“

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