Sonnenanbeterin mit Appetit auf Insekten: die Zauneidechse

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Zauneidechse
Zauneidechse Foto: Silke Böttcher

Mit Zäunen haben Zauneidechsen eigentlich nichts zu tun. Eher mit alten Kiesgruben, wilden Gärten oder Waldrändern. Die Tiere lieben Flächen, auf denen sie genug Sonne bekommen und sich ein bisschen zurückziehen können.  Auch Bahntrassen mögen sie gerne, vor allem, wenn daneben etwas Ödland mit Totholz ist. In Deutschland ist die Zauneidechse so selten, dass sie auf der Vorwarnstufe der Roten Liste steht. Aber manchmal wandert sie sogar in der Berliner Natur herum. Gerade wurde sie zum Reptil des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen„Sonnenanbeterin mit Appetit auf Insekten: die Zauneidechse“

Winzling mit viel Platzbedarf: die Zwergmaus

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Zwergmaus
Zwergmaus

Diese Maus ist so winzig, dass sie sich an einer Haselnuss aufstützen kann. Dass sie Grashalme erklimmen kann, ohne sie zu verbiegen. Und dass sie von einer einzigen Beere satt wird. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Tier Zwergmaus genannt wird. Die zwölf Zentimeter Körperlänge kommen nur zusammen, weil der Schwanz die Hälfte davon einnimmt. Und mit sieben Gramm kann man sie noch nicht einmal als Federgewicht bezeichnen. Auch in der Natur in Berlin kann man den Winzling sehen – mit viel Glück. In Deutschland steht er auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tiere. Weiterlesen„Winzling mit viel Platzbedarf: die Zwergmaus“

Gefiederter Großstädter: der Turmfalke

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Turmfalke
Turmfalke

Berlin ist die Hauptstadt der Turmfalken. 180 bis 250 Brutpaare gibt es hier – mehr als in jeder anderen Stadt. Kein Wunder, dass der Turmfalke auch der häufigste Greifvogel in Berlin ist, vor Bussard und Habicht. Vielleicht liegt das daran, dass er sich in der Nähe von Menschen ganz wohl fühlt. Weiterlesen„Gefiederter Großstädter: der Turmfalke“

Maulwurf – der Architekt aus der Unterwelt ist das Wildtier des Jahres 2020

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Maulwurf
Maulwurf

Gartenbesitzer werden vermutlich keinen Fanclub für den Maulwurf gründen. Denn er scheint immer gerade dort zu buddeln, wo der Rasen besonders schön grün ist. Im Frühjahr ist er besonders aktiv und verwandelt so manche Wiese in eine Hügel-Landschaft. Trotzdem gibt es auch viele Gründe, sich über den Maulwurf zu freuen. Jetzt hat ihn die Deutsche Wildtier-Stiftung zum Wildtier des Jahres 2020 gekürt. Grund genug, sich mal ein bisschen mit dem ulkigen Buddler zu beschäftigen. Weiterlesen„Maulwurf – der Architekt aus der Unterwelt ist das Wildtier des Jahres 2020“

Scheuer Waldbewohner: der Feuersalamander

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Feuersalamander
Feuersalamander

Den Feuersalamander kennen viele Menschen heute nur noch in Gestalt von „Lurchi“, dem Maskottchen einer Schuhfirma. Was nicht so sehr daran liegt, dass sich niemand für ihn interessiert. Der kleine Lurch ist nur leider so selten geworden, dass man ihm beinahe gar nicht mehr begegnet. 2016 war er deshalb Lurch des Jahres. Grund genug, ihn mal vorzustellen.  Weiterlesen

Ein Hauch Exotik: die Robinie

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Robinie
Robinie

Im Frühling ist Berlin manchmal ganz weiß, und das hat nichts mit Schnee zu tun. Sondern mit der Robinie, deren weiße Blüten nicht nur wunderschön sind, sondern auch noch wunderbar duften. Ja, ich weiß, dass der Baum in Deutschland nicht heimisch ist und als invasiv gilt, aber das ändert nichts an meiner Vorliebe für ihn. Jetzt wurde er von der Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung zum Baum des Jahres 2020 gekürt. 

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Blume des Jahres 2020: Woher der Fieberklee seinen Namen hat

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Der Fieberklee ist eine der spektakulärsten Pflanzen, die ich kenne. Und noch dazu eine für den zweiten Blick. Denn die Schönheit macht sich gerne unsichtbar – sie versteckt sich in den Uferbereichen von Sümpfen und Gewässern. Wenn man sie entdeckt hat, staunt man über die wunderschönen Blüten. Gerade wurde der Fieberklee von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2020 gekürt.
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Röhren und Kämpfen: Brunftzeit bei den Hirschen

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Hirsch bei der Brunft
Hirsch bei der Brunft

Jetzt röhren sie wieder. Und wie! Wer im Moment in der Schorfheide oder anderen wildreichen Gebieten in Brandenburg unterwegs ist, der kann die Brunftrufe der männlichen Rothirsche überall hören. Sie melden damit lautstark ihren Anspruch auf die Hirschkühe an und signalisieren anderen Männchen, dass sie der Chef im Haus sind. Weiterlesen„Röhren und Kämpfen: Brunftzeit bei den Hirschen“

Woher der Storchschnabel seinen Namen hat

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Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher
Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher

Die Zeit der Farbe auf den Wiesen neigt sich langsam dem Ende zu. Aber glücklicherweise halten sich nicht alle Pflanzen an die Blütezeiten, die in den Bestimmungsbüchern stehen. Und so sieht man manchmal noch Blütenkelche, wenn schon der erste Frost gekommen ist.  Die Blume auf dem Foto ist ein Wiesenstorchschnabel, die eigentlich Ende August verblüht sein sollte. Aber dieses Exemplar hat offenbar eigene Pläne. Weiterlesen„Woher der Storchschnabel seinen Namen hat“