Berliner Tiere und die Sommerhitze

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Hund bei Sommerhitze
Hund bei Sommerhitze

Das tut der Mensch bei Sommerhitze: Er setzt sich in den Schatten. Trinkt Unmengen an Wasser. Und bewegt sich möglichst wenig – es sei denn, im Wasser. Was die Pflanzen tun (oder der Mensch für sie tun sollte), war schon Thema dieses Blogs. Aber auch die Tiere in der Berliner Natur müssen mit den hohen Temperaturen klarkommen.  Wer kann, zieht sich in den Schatten zurück und döst. Und das gilt nicht nur für die Löwen in Afrika, sondern auch für heimische Tiere. Weiterlesen„Berliner Tiere und die Sommerhitze“

Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart

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Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher

Wenn Sie mal in der Natur in Berlin oder Brandenburg unterwegs sind und nicht wissen, wie spät es ist, achten Sie einfach auf den Wiesen-Bocksbart (auf die Armbanduhr gucken kann ja jeder). Das sollten Sie allerdings tun, bevor er so aussieht wie auf dem Foto. Wenn er blüht, hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Löwenzahn, mit großen gelben Blüten mit auffälligen Kelchen und Blättern, die an Grashalme erinnern. Weiterlesen„Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart“

Die guten Geister des Holunders

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Holunder
Holunder

Haben Sie schon mal was vom Hollerbusch gehört? Gesehen haben Sie ihn schon. Garantiert. Die meisten kennen den Strauch als Holunder. Im Augenblick steht er in voller Blüte und verströmt einen wunderbar zitronig-frischen Duft, der ihn überall verrät.

Anspruchsvoll ist er nicht, deshalb sieht man ihn nicht nur überall in der Berliner Natur, sondern manchmal sogar direkt neben Hausruinen (siehe Foto) und auf Brachflächen. Er liebt Halbschatten, hält es aber auch in der Sonne aus, verträgt Frost und ist auch sonst hart im Nehmen. Wo er wächst, zeigt er übrigens wie die Brennessel, der Wiesensauerampfer oder der Gewöhnliche Löwenzahn an, dass der Boden stickstoffreich ist.

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Keine Angst vor der Ringelnatter

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Ringelnatter
Ringelnatter

Schlangen gehören allgemein nicht zu den Lieblingstieren. Irgendwas geht von ihnen aus, das sie für Menschen unheimlich macht. Das gilt nicht nur für einheimische Tiere wie die Ringelnatter (Foto). Ich erinnere mich an eine Reise nach Italien, als eine Schlange (welche, habe ich leider vergessen) auf einer Landstraße entlangschlängelte und einen kleinen Tumult verursachte. Mehrere Leute zeigten mit dem Finger auf sie und riefen „La Bestia“. Ich verstand nur „Bestie“ und machte sicherheitshalber einen sehr großen Bogen um das Tier, das nicht wirklich angriffslustig war, eher so träge, wie man an einem sehr heißen Sommertag in Italien nur sein kann. Weiterlesen„Keine Angst vor der Ringelnatter“

Lichtscheu und geheimnisvoll: der Farn

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Farn
Farn

Farne sind sozusagen die Dinosaurier unter den Pflanzen.  Es gab sie schon vor ungefähr 300 Millionen Jahren. Damals waren sie deutlich größer, etwa so groß wie Bäume, aber stark verändert haben sie sich nicht. In der Berliner Natur sieht man sie überall, selbst in Mauerritzen finden sie Platz. Grund genug, sie einmal vorzustellen. Weiterlesen„Lichtscheu und geheimnisvoll: der Farn“

Blühender Ahorn – ein Blickfang im Frühling

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Spitzahorn
Spitzahorn

Er hat wunderschöne Blüten. Aber die bekommt trotzdem kaum jemand richtig zu Gesicht. Der Grund: Sie sind einfach zu weit oben! Denn der Spitzahorn, um den es heute geht, kann schon mal 20 bis 30 Meter hoch werden. In Berlin steht der Ahorn in Parks und an Straßenrändern – und im Moment ist er mit seinen leuchtend hellgrünen Blüten ein echter Blickfang. Grund genug, sich die Pracht mal etwas genauer anzusehen. Weiterlesen„Blühender Ahorn – ein Blickfang im Frühling“

Der Graureiher: Geschickter Fischer an Berliner See-Ufern

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Graureiher Foto: Carsten Böttcher
Graureiher Foto: Carsten Böttcher

So richtig eilig hat es der Graureiher selten. Glaube ich. Denn wenn man ihn in der Natur an den Ufern der Berliner Seen sieht, dann fliegt er erst auf, wenn er unbedingt muss. Vorher setzt er darauf, nicht bemerkt zu werden. Die Kunst des Sich-Unsichtbar-Machens beherrscht er jedenfalls perfekt. Er steht manchmal minutenlang unbeweglich im flachen Wasser und wartet buchstäblich darauf, dass ihm die Beute vor die Füße schwimmt. Wenn sie das tut, ist er blitzschnell. Und hat meist Erfolg beim Fischen mit dem langen Schnabel. Weiterlesen„Der Graureiher: Geschickter Fischer an Berliner See-Ufern“

Der erste Zitronenfalter des Jahres

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Zitronenfalter
Zitronenfalter

Vor wenigen Tagen habe ich den ersten Zitronenfalter des Jahres gesehen. Er flatterte in einer Grünanlage herum – auf der Suche nach Frühlingsblumen. Und er war auch der erste Schmetterling überhaupt, der mir in diesem Jahr begegnet ist. Jetzt blüht die Stadt jeden Tag ein bisschen mehr auf – die Zeiten werden also besser (nicht nur) für Schmetterlinge. Weiterlesen„Der erste Zitronenfalter des Jahres“