Baumschau und Brautrummel im Fläming

Einsamer Baum in Brandenburg Foto: Carsten Böttcher
Einsamer Baum in Brandenburg Foto: Carsten Böttcher

Manchmal muss man einfach mal rausfahren aus der Stadt. Wenn man mehr Bäume braucht als Häuser, mehr Weite, mehr Ruhe und mehr Grün, als Berlin bieten kann. Am liebsten in eine Gegend, in der sich der Blick an Natur festhalten kann. Das Foto oben ist im Fläming südlich von Berlin entstanden, in einem dünn besiedelten Stück Land, das nach den Flamen benannt ist, die nach der Gründung der Mark Brandenburg 1157 dorthin gekommen sind.

Liebliche Landschaft: der Fläming

Das, was das Gebiet so besonders macht, ist die Natur mit Wäldern und hügeligen Wiesen, mit Seen und Trockentälern, die hier Rummeln genannt werden und in der Eiszeit entstanden sind. Die berühmteste, die Brautrummel, liegt in der Nähe von Grubo und verdankt ihren Namen einer traurigen Legende um ein junges Paar, das dort bei einem Gewitterregen ertrunken sein soll. Schön ist die Schlucht aber trotzdem. Im Frühling blühen Blausterne und gelegentlich Leberblümchen im lichten Wald. Ein schöner, nur ungefähr vier Kilometer langer Weg führt zur Rummel, die man am besten von Grubo aus erreichen kann. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zur Burg Rabenstein. Und immer wieder ein Blick auf wunderschöne einzeln stehende Bäume wie dem auf dem Foto.

Anfahrt: A 9 bis Klein Marzehns, von dort bis Raben und auf der L84 bis Grubo, von dort auf der Straße nach Bergholz weiter. Etwa einen Kilometer von Grubo entfernt gibt es einen Wandererparkplatz, von dem der Weg losgeht.

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