Botanische Nacht mit Elfen und Musik

Botanische Nacht Foto: Silke Böttcher
Botanische Nacht Foto: Silke Böttcher

In manchen Sommernächten ist alles möglich. Sogar Begegnungen mit Märchenwesen. Wer das nicht glaubt, der sollte am 19. Juli zur Botanischen Nacht in den Botanischen Garten Berlin kommen. Wenn ich es mir so überlege: Wer es glaubt, der sollte auch kommen. Unbedingt.

Markt und Märchen bei der Botanischen Nacht

Die Botanische Nacht (in diesem Jahr wird die sechste gefeiert) ist ein Fest der etwas anderen Art. Natürlich gibt es Stände, an denen man die unterschiedlichsten Leckereien und Getränke kaufen kann. Aber vor allem verwandelt sich der 43 Hektar große Garten an diesem Abend in eine Märchenlandschaft.

Begegnung mit Naturgeistern

Viele Wege werden romantisch illuminiert. Hinter Gebüschen stehen mächtige Lichtkugeln und ab und zu flanieren Kobolde, Faune und andere Naturgeister (siehe großes Foto) an den Besuchern vorbei oder spielen ihnen Streiche. Die Geräusche der Nacht, die man in der Großstadt sonst selten wahrnimmt, werden in dieser Nacht gehört. Da zirpt es, raunt oder raschelt, und das macht den nächtlichen Spaziergang ein bisschen spannend – schließlich weiß man nicht, wer diese Geräusche verursacht.

Musikalisches Programm

Ergänzt wird die Botanische Nacht, eine der wichtigsten Veranstaltungen im Botanischen Garten, mit einem kulturellen Programm. Dazu gehören  Musikgruppen wie die Shri Blues Band (Blues, Soul, Weltmusik, 17.30, 18.45, 19.45, 22 und 23 Uhr, Innenhof hinter dem Mittelmeerhaus), das Trio Ohrenschmalz (Musik der 1920er Jahre, 17.15, 19.15, 22 und 0.15 Uhr, Baumschule), die Zucchini Sistaz (Unterhaltungsmusik der 20er bis 40-er Jahre, 19.45, 22 und 0.30 Uhr, Wetterstation) oder das Kiseki-Duo (japanische Geigenmelodien und Steinklänge, 18.15, 19.15, 20.15 und 21.15 Uhr, Japanischer Pavillon, szenisches Theater mit Frauenzimmer Berlin (18, 19.30, 21 und 23 Uhr, Rosenpavillon) oder Lesungen mit der Chaussee der Enthusiasten (18.30, 20, 21.30 Uhr, Rosenpavillon).

Botanische Nacht: Ein Feuerwerk als Höhepunkt

Es gibt Führungen durch Gärten und Gewächshäuser, Traumklänge und Elfengesang mit einem Yogatuch und einer Baumelfe (17.45, 18.45, 19.45, 20.45, 21.45 und 23.15 Uhr, Chinateich), ein Lichterlabyrinth im Duft- und Tastgarten, Begegnungen mit Bacchus (Rebengang), der Fee Madame Butterfly (Arboretum I), Flamenco mit Laura La Risa (Engler-Pavillon), Tai Chi im Buchenwäldchen, Rezepte mit dem Spreewaldkoch Peter Franke und einiges mehr. Ein Höhepunkt ist das Feuerwerk über dem Italienischen Garten (22.45 Uhr).

Besucher der Botanischen Nacht sollten sich unbedingt viel Zeit lassen und auch noch die Pracht des üppig blühenden Botanischen Gartens genießen, bevor sich die Nacht über das grüne Idyll legt.

Termin: 19. Juli, 17 bis 2 Uhr, Eingänge Königin-Luise-Straße (Anfahrt: S 1 Botanischer Garten und Bus 101, U9 Rathaus Steglitz und Bus X83, U-Bhf. Breitenbachplatz und Bus 101, U-Bhf. Dahlem-Dorf und Bus X83) und Unter den Eichen (S 1 Botanischer Garten, U 9 Rathaus Steglitz und Bus M48). Tickets: 38 Euro. Vorverkauf z.B. bei Eventim und Tixcoo für 35,20 Euro (inkl. Gebühren). Kinder bis 14 J. haben freien Eintritt- Infos: www.botanische-nacht.de

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