Frühling in den Späth’schen Baumschulen

Ostereiermalen Späth'sche Baumschulen Foto: Daniela Incoronato
Ostereiermalen Späth'sche Baumschulen Foto: Daniela Incoronato

Die Ostereier aus dem Spreewald gehören für mich zu den schönsten überhaupt. Es sind kleine Kunstwerke der sorbischen Malerei, mit winzigen Mustern, die von großer Geduld erzählen. Sie sind bunt, sehr individuell und – wenn man sie vorsichtig behandelt – etwas für die Ewigkeit. Warum ich das erzähle? Weil man demnächst beim Entstehen solcher Ostereier zusehen (und vielleicht sogar mitmachen) kann. Beim Frühling in den Späth’schen Baumschulen treten die Künstlerinnen aus dem Spreewald sogar in sorbischer Tracht auf. Auch Tulpen und Kräuter spielen eine wichtige Rolle.

Tulpenblüte in den Späth’schen Baumschulen

Die Veranstaltungsreihe läuft vom 12. bis 17. April – und fällt genau in die Zeit, in der die 250 Tulpensorten in allen denkbaren Farben in der Baumschule in voller Blüte stehen.  Ich selbst bin nicht der größte Tulpenfan, aber ein solches Blütenmeer ist schon unglaublich schön.

Beratung zu Kräutern

Auf den ersten Blick eher unscheinbar sind die Kräuter in den Späth’schen Baumschulen. Aber jeder, der gerne kocht, liebt den Geschmack von Rosmarin, Salbei (die wilde Form war schon Thema dieses Blogs), Thymian oder Basilikum. Letzteren bekommt man in 25 Sorten, und auch Oregano gibt es in Schärfegraden zwischen hauchzart und höllisch. Wer seinen eigenen Kräutergarten (oder Kräuterbalkon) plant, kann sich in den Späth’schen Baumschulen Tipps zum Pflanzen und Pflegen der leckeren Gewächse holen (Mo-Fr, 10-17 Uhr, Sa/So, 10-16 Uhr).

 Sorbische Ostereier und botanisches Malen

Die Ostereier-Malerei (12./13. April, 11-17 Uhr; 14. bis 17. April, 13-17 Uhr) habe ich ja schon erwähnt, aber während der Frühlingsveranstaltungsreihe gibt es auch Kurse in botanischem Malen und Zeichnen. Cordula Kerlikowski zeigt Neugierigen am 13 und 16. April (jeweils 11-16 Uhr), wie es geht – und Motive findet man auf dem Gelände  der Späth’schen Baumschulen auf alle Fälle genug. Ein Rundgang durch das berühmte Späth-Arboretum der Humboldt-Universität (geöffnet Sa/So/Mi/Do und an den Osterfeiertagen 10-18 Uhr) mit seinen vielen Gehölzen und dem Teich lohnt sich aber auch ohne Mal-Utensilien. Wer am 12. April (12-15 Uhr) kommt, kann ein Konzert des Brass-Quintetts des BVG-Orchesters hören. Am Ostersamstag (19. April) gibt es zu Einbruch der Dunkelheit ein Osterfeuer.

Frühling in den Späth’schen Baumschulen: 12.-17. April. Adresse: Späthstraße 80/81, 12437 Berlin, Anfahrt: S Baumschulenweg/Bus 170 und 265, U Blaschkoallee/Bus 170.

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