Frühlingsfest im Ökowerk

Schornstein-Klettern im Ökowerk Foto: Ökowerk
Schornstein-Klettern im Ökowerk Foto: Ökowerk

Das Naturschutzzentrum Ökowerk ist einer der ganz besonderen Orte in Berlin. Weil es mitten im Wald und trotzdem in der Stadt liegt, weil hier sehr engagierte Menschen den Berlinern mit Begeisterung Themen rund um den Naturschutz nahebringen. Und weil es so spannende Veranstaltungen gibt. Zum Beispiel das Frühlingsfest am 18. Mai.

Zu Fuß oder mit dem Rad zum Ökowerk

Ein Veranstaltungsort in der Natur hat den Vorteil, dass man sich schon beim Hinkommen darauf einstellt. Der Spaziergang vom Schmetterlingsplatz hinter dem S-Bahnhof Grunewald zum Ökowerk oder die Radtour durch den Grunewald sind der perfekte Start (weitere Anreisemöglichkeiten stehen am Ende dieses Textes).

Projekte und Aktionen zum Thema Naturschutz

Auf dem Gelände des einstigen Wasserwerks im Grunewald verteilen sich Stände rund um die historischen Bauwerke. Projekte wie das Aktionsbündnis Agrarwende Brandenburg stellen sich vor, Bio-Unternehmen wie Bohlsener Mühle und Märkisches Landbrot laden zum Kosten ein. Man kann Frühgemüse und Tomatenpflanzen von Bio-Bauern aus Beekow kaufen und sich über umweltgerechte Ernährung informieren. Außerdem gibt  es Stände von Imkern und Infos über Heilpflanzen.

Begegnung mit Falken und Malen mit Erdfarben

Die Veranstaltungen im Ökowerk sind keine reinen Märkte, sondern liebevoll gestaltete Feste, an denen viele Freiwillige mitwirken. Die Besucher spazieren über das Gelände mit Gärten, Teichen, den historischen Bauwerken und dem Barfußpfad (unbedingt mal ausprobieren!) und finden überall Gelegenheiten, stehenzubleiben. Für Kinder und Kind-Gebliebene gibt es viele Aktionen. Etwa Malen mit Erdfarben, Infos über Warn- und Tarnfarben im Tierreich, Blicke durchs Binokular auf die Tierwelt in den Teichen, Begegnungen mit Falken aus dem Naturpark Nuthe-Nieplitz und Infos über Papierverbrauch. Ganz mutige Kinder wagen sich ans Kistenklettern oder hangeln sich am Seil zum Schornstein (siehe großes Foto).

Obertongesang und Didgeridoo im Reinwasserbehälter

Der eindrucksvolle Reinwasserbehälter ist an diesem Tag geöffnet und man kann Obertongesang (12.30-12.50 Uhr; 16.30-16.50 Uhr), Akkordeonklängen (13.30-13.50 Uhr; 17.30-17.50 Uhr) und Lichttonwellen mit Didgeridoo und Klangschalen (14.30-14.50 Uhr; 15.30-15.50 Uhr) lauschen. Wer zuhören will, sollte an warme Kleidung denken, denn im Reinwasserbehälter ist es kalt!

Offene Türen im Wasserwerk auf dem Ökowerk-Gelände

In der Waldhalle gibt es Konzerte mit der Cellistin Nina Monné und Hartwig Berger (13.30-14 Uhr) und mit dem Brasil Ensemble Berlin (15-15.45 Uhr), außerdem Musik-Improvisation (12-12.45 Uhr; 16.30-17.15 Uhr). Märchen mit der Blütenfee, Magie und Handpuppenspiel runden das Fest ab. Außerdem sind die Türen im alten Wasserwerk mit den noch vorhandenen Maschinen und Geräten für Besichtigungen geöffnet. Und überall gibt es Stände mit süßen und pikanten Leckereien.

Termin: Sonntag, 18. Mai, 11-18 Uhr, Naturschutzzentrum Ökowerk, Teufelsseechaussee 22, 14193 Berlin. Eintritt 3, erm. 1 Euro, Kinder frei. Parkplätze gibt es an der Teufelsseechaussee. Zwischen S-Bahnhof Heerstraße und Ökowerk pendelt ein kostenloser Shuttle der Gasag mit Erdgasfahrzeugen von „Verkehr human“

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