Gärten der Achtsamkeit – was sie so besonders macht

Gärten der Achtsamkeit
Gärten der Achtsamkeit

Wer einen Garten bloß mit Arbeit und Mühsal verbindet, der sollte hier nicht weiterlesen. Denn Garten, das ist auch ein Ort der Ruhe. An dem Stress und Alltagsgrau verfliegen. Und wer ein paar Stunden genussvoll in der Erde gegraben und unzählige Pflänzchen eingesetzt hat, der weiß, dass ein Garten richtig glücklich machen kann. Und wird das Buch „Gärten der Achtsamkeit“ mögen.

Zum Träumen schön: „Gärten der Achtsamkeit“

Der Band stellt Gärten vor, die mit sehr viel Liebe angelegt wurden. Mal dominiert Stein, mal Holz, mal Wasser, und immer spielen natürlich Pflanzen eine tragende Rolle. All diesen Bestandteilen sind Kapitel gewidmet. Und es gibt wunderschöne Bilder – wer selbst keinen Garten hat, der fängt angesichts von wehenden Gräsern, bunten Sommerwiesen, kleinen Wasserläufen und moosbedeckten Steinen sofort an, von einem zu träumen.

Ein Lächeln der Natur

„Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut“, hat der Komponist Max Reger (1873-1916) mal gesagt – und wer mal vor einer Wiese stand, auf der Glockenblumen, Margeriten, Wiesensalbei, Flockenblumen und andere Gewächse um die Wette blühen, der wird sofort zustimmen. Und lächeln.

Im Alltäglichen das Besondere sehen

Schwerpunkt des Buches von Karin Heimberger-Preisler ist das Thema Achtsamkeit. Es geht darum, im Alltäglichen das Besondere zu sehen. Den Tautropfen an einem Grashalm, die winzigen Pflanzentriebe, die gerade aus dem Boden gekommen sind, die Schwebfliege an der Blüte. Wer mit Achtsamkeit ans Werk geht, nimmt den Duft des Flieders wahr und empfindet auch das Jäten nicht als lästige Aufgabe.

Zen-Garten in Liebenau

Auch einige Gartenanlagen werden vorgestellt. Etwa der des Zen-Klosters Liebenau (Niedersachsen). Er und das Kloster wurden von Dr. Wolfgang Hess und seiner Frau erschaffen. Dr. Hess war Zahnarzt und Immobilienhändler und lernte bei Reisen durch Japan die dortige Gartenkultur kennen. In Liebenau staunt man über Moospolster, Teiche, Ahorne und Kieswellen.

Steinmauern und Holzskulpturen

Viele Details eines Gartens werden thematisiert. Ruheorte wie steinerne Sitzbänke, einfallsreiche Wegführung (es muss ja nicht immer der schnurgerade Weg sein), Steinmauern, Teiche, Steinrürme, Gewässer, Lauben, Holzskulpturen – wer sich für besondere Gärten interessiert, findet reichlich Anregungen. Natürlich auch Tipps für Pflanzen.

Anregung für den eigenen Garten

Wer keinen Garten hat, muss sich nicht aufs Träumen beschränken. Eigentlich funktioniert das meiste der Ideen aus dem Buch von Karin Heimberger-Preisler (DVA-Verlag, 29,95 Euro) auch im Mini-Format. Mit Achtsamkeit, natürlich…

Hier können Sie das Buch kaufen:
Gärten der Achtsamkeit: Orte der Ruhe gestalten und genießen

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