Gemüse und Kräuter aus dem Mietgarten

Mietgarten "Meine Ernte"
Mietgarten "Meine Ernte"

Für Gartenbesitzer ist es ganz normal: Man hat Appetit auf frische Bohnen oder Radieschen – und geht raus und schneidet sich ein paar ab. Alle, die keinen Garten haben, mussten bisher auf den Supermarkt oder den Wochenmarkt ausweichen. Aber glücklicherweise gibt es Alternativen. Eine davon: der Mietgarten.

Ein Mietgarten mit 20 Gemüsesorten

Die Idee ist ganz simpel: Ein Gemüsegarten, den man selbst pflegt und in dem man erntet und nachsäen kann. In 21 Städten gibt es das Projekt „Meine Ernte“ schon, auch in Berlin und Potsdam. Jeder der Gärten ist schon mit über 20 Gemüsesorten bepflanzt.

Zucchini, Kartoffeln, Mangold & Co.

Die einzelnen Sorten sind in langen Reihen gepflanzt, die Gärten werden dann quer geteilt, um sicherzustellen, dass alle Gärten die gleichen Gemüsesorten bekommen. Darunter Kartoffeln und Butternut-Kürbis, Mangold und Möhren, Radieschen, Spinat, Zucchini und Zwiebeln. Wem die Auswahl noch nicht reicht, der hat genug Platz für weitere Pflanzen.

Gartenarbeit ohne Chemie

Die Hobbygärtner sollten anfangs mit zwei bis drei Stunden Gartenarbeit pro Woche rechnen, später wird es etwa eine Stunde sein. Wasser und Gartengeräte sind vorhanden, außerdem gibt es Tipps fürs ökologische Gärtnern in Form regelmäßiger Briefe – Chemie ist tabu in den Gemüsegärten.

Mietgarten: Workshops für künftige Hobbygärtner

Wer sich für einen Mietgarten interessiert, kann am 12. und 13. März (jeweils 19-21 Uhr) zu Workshops von „Meine Ernte“ kommen.  Es gibt Tipps für die Planung des Gartenjahres und Infos zu den Gärten.

Termin 12. März, 19 Uhr: Gartenbaubetrieb Vogel, Workshop in der Gaststätte Wartenberger Hof, Dorfstr. 2, Berlin-Wartenberg.

Termin 13. März, 19 Uhr: Hof Gericke, Klein-Ziethener Weg 17, 12455 Berlin (Scheune).

Weitere Infos: www.meine-ernte.de

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