Halloween und der Kürbis

Kürbis-Laterne Foto: Carsten E. Böttcher
Kürbis-Laterne Foto: Carsten E. Böttcher

In den letzten Jahren hat der Kürbis richtig Karriere gemacht. Als Lieblingszutat in der Herbstküche. Aber vor allem auch als Hauptdarsteller zu Halloween. Und weil er in Brandenburg wächst, verdient er auch einen Eintrag in diesem Blog.

Was der Kürbis mit Halloween zu tun hat

Ein kurzer Exkurs: Halloween, das aus den Worten All Hallow’s Eve (Abend vor Allerheiligen) entstanden ist, kommt ursprünglich aus Irland und kam mit Einwanderern in die USA. Dort mischten sich heidnische und keltische Einflüsse dazu. Wichtiges Utensil: Jack O’Lantern, die Kürbisfratze, in der eine Kerze steckt. Irgendwann kam der Brauch zurück nach Europa. Dass das Ganze ziemlich kommerziell ist, ist eine andere Geschichte. Aber immerhin verdankt der Kürbis diesem Fest hierzulande seine Karriere.

Der Kürbis: Einwanderer aus Amerika

Ursprünglich kommt der Kürbis aus Amerika. Wobei „der“ Kürbis nicht ganz stimmt, denn es gibt viele Sorten. Zum Beispiel den Gartenkürbis, der übrigens Arzneipflanze des Jahres 2005 war.  Oder den leuchtend orangefarbenen Hokkaidokürbis, den Spaghetti-, den Butternut-, den Riesen- und den Moschuskürbis. Und wenn wir schon mal dabei sind: Auch der Zucchino gehört zu den Kürbissen.

Leckerbissen (nicht nur) zu Halloween

Wer eine der Früchte aushöhlen und zum Jack O’Lantern-Gesicht machen will, sollte das Fruchtfleisch nicht wegwerfen. Man kann es kochen oder braten oder zu Suppen verarbeiten. Die Samen kann man rösten, sie werden aber auch zu einem sehr leckeren Öl verarbeitet.

Kürbis-Ausstellung in Klaistow

In Klaistow südwestlich von Berlin, auf dem Spargelhof Buschmann-Winkelmann (wo man von April bis Juni hauptsächlich Spargel in allen Qualitätsstufen bekommt), ist noch bis 3. November die größte Kürbisausstellung Brandenburgs zu sehen. Mit 450 Sorten und allem, was so daraus gemacht wird. Von der Suppe über den Kuchen bis zum Eis. Kuchen? Eis? Ja, warum denn nicht? Das Fruchfleisch vieler Kürbisse ist süß genug. Probieren lohnt sich auf alle Fälle. Und der Blick auf die unzähligen unterschiedlichen Kürbisse auch. So mancher hat hier schon seinen künftigen Lieblings-Kürbis entdeckt, von dem er bis vor kurzem gar nicht wusste, dass es ihn gibt…

Adresse: Spargelhof Buschmann & Winkelmann, Glindower STr. 28, Beelitz/OT Klaistow. Eintritt: 3, Kinder bis 14. J. 1 Euro. Info: www.buschmann-winkelmann.de   

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