Mit dem Fahrrad zu Seeadlern und Steinkäuzen

In Brandenburg gibt es viele Gebiete, in denen man Vögel beobachten kann. Häufige, aber auch sehr seltene wie den Seeadler. Am spannendsten ist es, mit einem Ranger oder Biologen unterwegs zu sein, der einem die besten Beobachtungspunkte zeigt und so viel über die Vögel weiß, dass man noch nicht einmal ein Bestimmungsbuch mitbringen muss. Ich war vor einigen Jahren mal mit einem Ranger am Rietzer See unterwegs, der sämtliche Vogelarten auf dem Wasser kannte und mir nebenbei noch seltene Orchideen gezeigt hat.

Auge in Auge mit Watvögeln

Das mit den Orchideen war sicher eine Ausnahme, aber wer sich für Wasservögel interessiert, der sollte sich den 5. Mai merken. Dann gibt es eine Fahrradtour mit  Dr. Andreas Meißner vom Ökowerk in die Nuthe-Nieplitz-Niederung. Zu Fisch- und Seeadlern etwa, die beide so selten sind, dass man sie nicht oft zu sehen bekommt. Ein großes Stück geht es mit der Bahn, ab Beelitz dann aufs Rad. Stationen sind zum Beispiel die Feuchtwiesen bei Körzin, auf denen man Watvögel und die beiden Adlerarten sehen kann, und die Seebrücke  bei Blankensee. Mit etwas Glück kann man auch Steinkäuze und vielleicht vereinzelte Kraniche beobachten, die es schließlich nicht nur in Linum gibt. Wichtigstes Utensil neben dem Fahrrad: ein gutes Fernglas!

Anmeldung bis 3. Mai unter Tel. 30 00 050. Treffpunkt: S-Bhf. Wannsee, Gleis 6 (OE 68977, 10.42 Uhr). Streckenlänge: etwa 44 Kilometer, Rückfahrt von Trebbin nach Südkreuz: 19.13 Uhr). Die Teilnahme kostet 12 Euro (plus Fahrtkosten), bitte Verpflegung mitbringen

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