Mitmachen bei der Stunde der Wintervögel 2014

Grünfink Foto: Eberhard Müller
Grünfink Foto: Eberhard Müller

Es darf wieder gezählt werden: Anfang Januar startet die Stunde der Wintervögel 2014. Wer also zwischen dem 3. und dem 6. Januar Menschen mit Ferngläsern in Parks und Gärten sieht, sollte sich nicht wundern:  Sie sind dabei, Spatzen, Amseln und andere Vögel in einem Gebiet zu zählen.

Stunde der Wintervögel 2014: Daheimgebliebene und Wintergäste werden gezählt

Nabu und Landesbund für Vogelschutz haben die Stunde der Wintervögel vor vier Jahren zum ersten Mal durchgeführt. Mitmachen kann jeder – gezählt werden die Vögel, die den Winter in Deutschland verbringen. Also diejenigen, die nicht in den Süden gezogen sind, und die Wintergäste aus noch kälteren Gefilden.

In Berlin lag 2013 der Spatz vorn

93.000 Menschen haben sich im Januar 2013 beteiligt und in 63.000 Parks und Gärten 2,7 Millionen Vögel gezählt. Und wenn wir schon mal bei den Zahlen sind: Mehr als 170 Arten haben die Zähler entdeckt. Im Schnitt wurden 43 Vögel pro Garten gezählt, und bundesweit lag die Kohlmeise vorn, gefolgt vom Spatz. In Berlin war der Spatz Spitzenreiter und die Kohlmeise belegte Platz zwei. Unter den gezählten Arten in Berlin waren auch Exoten wie der Seidenschwanz und seltene Arten wie der Eisvogel und der Grünspecht, der Vogel des Jahres 2014. Das Foto zeigt einen Grünfink.

Daten an den Nabu schicken

Wer bei der Stunde der Wintervögel 2014 mitmachen will, sucht sich zwischen 3. und 6. Januar einen guten Platz zum Beobachten, setzt sich dort eine Stunde lang hin und zählt die unterschiedlichen Vogelarten, die dort am Futterhäuschen oder in den Bäumen auftauchen. Auch die Zahl der einzelnen Arten wird notiert. Ein Infoblatt des Nabu erleichtert das Erkennen der Vögel. Unter www.stundederwintervoegel.de kann man seine Beobachtungen online angeben oder man schickt den Meldebogen, der am Infoblatt anhängt, bis 14. Januar an den Nabu. Weitere Möglichkeit: Unter 0800-1157-115 werden die Daten am 4. und 5. Januar von 10 bis 18 Uhr telefonisch entgegengenommen. Auf der Website werden ein paar Wochen später auch die Ergebnisse der Stunde  der Wintervögel 2014 genannt.

Für den Nabu ist die Zählung eine gute Möglichkeit, zu ermitteln, wie sich die die Bestände der einzelnen Vogelarten in Städten und Dörfern entwickeln. Und für die Zähler gibt es die Chance, ein Leica-Fernglas, Vogelfütterungspakete, Buchgutscheine und anderes zu gewinnen.

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