Nachtspaziergang im Wald

Nachts im Wald – das klingt nach einem echten Abenteuer. Im Dunkeln wird Stille nämlich richtig laut und jedes Knacken im Gehölz lässt uns zusammenfahren.  Aber Dunkelheit  ist notwendig für diesen geführten Nachtspaziergang durch den Spandauer Forst, Gänsehaut hin oder her. Denn mit etwas Glück  kann man sehr scheue Waldbewohner sehen. Oder hören.

Nachtspaziergang: Begegnungen mit Kauz & Co.

Die Waldpädagoginnen Elke Sobota-Baisch und Gundula Stamm wollen zeigen, dass nachts im Wald ziemlich viel los ist, nicht nur unheimliches Knacken. Da ruft der Waldkauz, wandern Wildschweine, und manchmal flüchtet ein heimlicher Vogel. Manches Tier kann man erkennen, andere ahnt man mehr. Die beiden Expertinnen der Waldschule Spandau kennen die nächtlichen Stimmen und die Urheber der Spuren im Sand oder verbliebenen Schnee. Sie wissen, wie Wildschweine oder Füchse riechen und zu welchem Vogel der Flügelschlag hoch oben im Baum gehört.

Die Sinne werden geschärft

Der Nachtspaziergang ist ein perfektes Mittel, um seine Sinne wieder einmal stärker wahrzunehmen. Die Augen sind keine Hilfe bei Dunkelheit, aber die Ohren sind wach wie selten. Ohne den sonst üblichen Stadtlärm nehmen sie selbst die leisesten Geräusche des Waldes auf – eine eindrucksvolle Erfahrung. Und ein Abenteuer, wenn man bereit ist, für eine Weile mal ganz still zu sein.

Wer bei  der zweistündigen Führung am Sonnabend (23. Februar) durch die nächtliche Natur im Spandauer Forst dabeisein will, sollte sich unter Tel. 336 30 55 anmelden. Gedacht ist sie für Familien und Kinder ab acht Jahren. Warme und wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Kosten: 5, Kinder  2,50 Euro, Familien 10 Euro.

Treffpunkt:  18 Uhr Niederneuendorfer Allee 81 (Bus 136 ab Rathaus Spandau Richtung Hennigsdorf bis Haltestelle „Bürgerablage“,  danach drei Minuten Fußweg Richtung Havel)

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