Feldrittersporn: Seltene Schönheit in Berlin

Weiterlesen
Feld-Rittersporn Foto: Silke Böttcher
Feld-Rittersporn Foto: Silke Böttcher

Dass perfekt gemähte Rasen nicht gerade die Artenvielfalt fördern, kann man sich vorstellen. Und gerade deshalb sind die Brachen in der Stadt so wichtig. Die Baulücken mitten in Berlin, die Verkehrsinseln, Flächen, für die sich keiner zuständig fühlt und die deshalb nach und nach überwuchert werden. Und natürlich auch die Flächen, die man bewusst sich selbst überlässt. Erstaunlich finde ich, dass solche Orte oft wahre botanische Schätze bergen. Einer ist der sehr seltene Feldrittersporn, der direkt neben einem Fahrradweg in Schöneberg wächst. Weiterlesen„Feldrittersporn: Seltene Schönheit in Berlin“

Echter Pfifferling: Pfeffriger Genuss aus dem Wald

Weiterlesen
Pfifferlinge
Pfifferlinge

Der Echte Pfifferling ist einer der Stars unter den Speisepilzen. Aus gutem Grund, denn er schmeckt wirklich sehr lecker. Allzu häufig ist er leider nicht, aber mit etwas Glück kann man ihn auch in Brandenburg finden (auch wenn niemand die Fundorte weiterverrät…). Im Moment hat er Saison. Weiterlesen„Echter Pfifferling: Pfeffriger Genuss aus dem Wald“

Niedlicher Räuber: der Steinmarder

Weiterlesen
Steinmarder
Steinmarder

Begegnungen mit gar nicht so kleinen Tieren gibt es ja häufig in Berlin. Der Rotfuchs am Kurfürstendamm, die Wildschweinrotte in Wilmersdorf, der Uhu in Mitte – das kennen wir ja schon. Aber es gibt noch einige Tiere, die sich in der Nähe von Menschen besonders wohlfühlen. Eines davon ist der Steinmarder, den man in der Natur in Berlin auch sehen kann und der in der Kategorie der niedlichsten Berliner dem Eichhörnchen ordentlich Konkurrenz macht. Weiterlesen„Niedlicher Räuber: der Steinmarder“

Sensible Schönheit mit weißen Punkten: die Heide-Nelke

Weiterlesen
Heide-Nelke Foto: Silke Böttcher
Heide-Nelke Foto: Silke Böttcher

Die Heide-Nelke leuchtet in einem so intensiven Pink, dass man sie eigentlich schon von weitem bemerken müsste. Aber von wegen: Manchmal sieht man sie erst, wenn man fast auf sie drauftritt. In der Berliner Natur ist sie selten. Im Spandauer Forst und im Freizeitpark Marienfelde aber kann man die geschützte Schönheit sehen, die von Juni bis September blüht. Weiterlesen„Sensible Schönheit mit weißen Punkten: die Heide-Nelke“

Libellen – zarte Geschöpfe am See

Weiterlesen
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher

Ich kenne kaum eine Tierart, die so zart ist wie die Libelle. Ihre Flügel wirken wie aus hauchdünnem Glas gefertigt, und der schlanke Körper mit dem großen Kopf und den eindrucksvollen Facettenaugen sitzt auf sechs langen, dünnen Beinen. Die Tiere bewegen sich elegant wie Tänzer in der Luft – es ist schwer, ihnen nahe genug zu kommen, um ein Foto zu machen. 58 Libellenarten gibt es in Berlin, in der Brandenburger Natur sind es  66. Und sie haben so schöne Namen wie Spitzenfleck, Plattbauch, Feuerlibelle oder Kleine Moosjungfer.

Weiterlesen„Libellen – zarte Geschöpfe am See“

Grüne Brücken für wilde Tiere

Weiterlesen
Grünbrücke
Grünbrücke über eine Bundesstraße Foto: NABU/Mathias Hermann

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ganz normale Brücken. Aber wenn man oben steht, ist nichts mehr normal. Statt einer Straße oder einem Weg gibt es dort nur Gras, Gebüsch und kleine Bäume. Diese Brücke ist für die Natur gebaut worden. Rund um Berlin gibt es acht* davon, zum Beispiel die Grün- oder Wildbrücke bei Teupitz, auf der Tiere die A 13 überqueren können.  Weiterlesen„Grüne Brücken für wilde Tiere“

Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel

Weiterlesen
Lavendelblüte
Lavendelblüte

Beim Anblick dieser Blüte hat man sofort einen Duft in der Nase. Intensiv ist er und sehr schwer zu beschreiben. Früher habe ich den Lavendelduft  mit Großmüttern in Verbindung gebracht – vielleicht weil deren Wäscheschränke manchmal so gerochen haben. Gerade blüht er wieder überall in Berlin. Weniger in der wilden Natur, aber in Parks und Gärten, wo er Farbtupfer setzt, Bienen anlockt und Leute dazu bringt, sich zu bücken und den Duft zu inhalieren. Viele Gründe also, sich mal mit dem schönen Sonnenanbeter zu beschäftigen. Und dabei tieeef einzuatmen… Weiterlesen„Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel“

Berliner Tiere und die Sommerhitze

Weiterlesen
Hund bei Sommerhitze
Hund bei Sommerhitze

Das tut der Mensch bei Sommerhitze: Er setzt sich in den Schatten. Trinkt Unmengen an Wasser. Und bewegt sich möglichst wenig – es sei denn, im Wasser. Was die Pflanzen tun (oder der Mensch für sie tun sollte), war schon Thema dieses Blogs. Aber auch die Tiere in der Berliner Natur müssen mit den hohen Temperaturen klarkommen.  Wer kann, zieht sich in den Schatten zurück und döst. Und das gilt nicht nur für die Löwen in Afrika, sondern auch für heimische Tiere. Weiterlesen„Berliner Tiere und die Sommerhitze“

Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart

Weiterlesen
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher

Wenn Sie mal in der Natur in Berlin oder Brandenburg unterwegs sind und nicht wissen, wie spät es ist, achten Sie einfach auf den Wiesen-Bocksbart (auf die Armbanduhr gucken kann ja jeder). Das sollten Sie allerdings tun, bevor er so aussieht wie auf dem Foto. Wenn er blüht, hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Löwenzahn, mit großen gelben Blüten mit auffälligen Kelchen und Blättern, die an Grashalme erinnern. Weiterlesen„Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart“