Rätselhafte Natur – Entdeckungen im Ökowerk

Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher

Libellenflügel gehören mit zum Zartesten, was ich mir vorstellen kann. Hauchdünn, federleicht und so transparent, dass man hindurch gucken kann. Trotzdem sind sie stabil genug, um ein gar nicht so kleines Insekt tragen zu können. 

Einblicke in die rätselhafte Natur

Im Ökowerk kann man Wunderwerke aus der Natur wie den Libellenflügel am 26. Januar unter die Lupe nehmen. Buchstäblich. Und es gibt noch mehr Einblicke in die oft rätselhafte Natur. Beim Spazierengehen im Wald stößt man manchmal auf Fundstücke, die man nur schwer zuordnen kann. Einen  Libellenflügel ohne Libelle würde man vielleicht gar nicht so leicht identifizieren. Ein verkrumpeltes Stück Schlangenhaut, das von der Sonne ganz ausgetrocknet ist, vermutlich auch nicht.

Naturschätze werden erforscht

Und jetzt kommt Reiner Grube ins Spiel. Er kennt die Herkunft vieler solcher Fundstücke. Weiß, zu welcher Schlange die Haut gehört und warum sich das Tier gehäutet hat. Und kann vieles zu Naturschätzen erzählen, zu denen auch Moostierchen gehören, jene winzigen Geschöpfe, die im Wasser leben und als einzelne Lebewesen gar nicht wahrgenommen werden – als Kolonie aber kann man sie mit dem bloßen Auge durchaus sehen – auch sie sind ein Rätsel der Natur.

Mit Binokular und Pinzette

Bei der Veranstaltung im Ökowerk werden Fundstücke (gerne auch mitgebrachte) mit dem Binokular, Nadel und Pinzette untersucht, um zu ergründen, was sich dahinter verbirgt. Ein spannender Termin – nicht nur für Kinder.

26. Januar, 11.30 bis 13 Uhr, Ökowerk, Teufelsseechaussee 22-24. Teilnahme:  4, Kinder 2, Familien 8 Euro. www.oekowerk.de

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