Libellen – zarte Geschöpfe am See

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Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher

Ich kenne kaum eine Tierart, die so zart ist wie die Libelle. Ihre Flügel wirken wie aus hauchdünnem Glas gefertigt, und der schlanke Körper mit dem großen Kopf und den eindrucksvollen Facettenaugen sitzt auf sechs langen, dünnen Beinen. Die Tiere bewegen sich elegant wie Tänzer in der Luft – es ist schwer, ihnen nahe genug zu kommen, um ein Foto zu machen. 58 Libellenarten gibt es in Berlin, in der Brandenburger Natur sind es  66. Und sie haben so schöne Namen wie Spitzenfleck, Plattbauch, Feuerlibelle oder Kleine Moosjungfer.

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Die Blutrote Heidelibelle liebt stille Wasser

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Blutrote Heidelibelle, Insekt, Libelle
Blutrote Heidelibelle

Wer schon mal versucht hat, eine Libelle zu fotografieren, weiß zwei Dinge: Sie sind wunderschön. Und keine begeisterten Fotomodelle. Bei der Blutroten Heidelibelle auf dem Foto kann man das gut sehen: Statt dekorativ auf einem Blatt zu sitzen, hat sie sich ausgerechnet ein Wasserrohr für ihr Sonnenbad gesucht.
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Winzling im Moor: die Zwerglibelle

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Zwerglibelle
Zwerglibelle

Die Zwerglibelle trägt ihren Namen vollkommen zu Recht: Das zarte Geschöpf wird nur etwa zweieinhalb Zentimeter lang. Leider sieht man sie nur noch selten, denn sie steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Grund für den BUND und die GdO, die Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen (Libellenforscher), sie zur Libelle des Jahres 2018 zu küren. Weiterlesen„Winzling im Moor: die Zwerglibelle“

Die Gemeine Binsenjungfer ist die Libelle des Jahres 2016

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Gemeine Binsenjungfer
Männchen der Gemeinen Binsenjungfer

Die Gemeine Binsenjungfer ist eine der Libellen, denen man noch vergleichsweise häufig begegnen kann. Gefährdet ist sie aber trotzdem, und das ist einer der Gründe, warum sie zur Libelle des Jahres 2016 gewählt wurde. Sie braucht Gewässer mit ziemlich stabilem Wasserstand. Wo der Stand stark schwankt oder das Gewässer gar zeitweise austrocknet, ist sie bald verschwunden.
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Blaugrüne Mosaikjungfer: Neugierige Libelle am Teich

Die Blaugrüne Mosaikjungfer trägt ihren Namen wirklich zu Recht. Denn die große Libelle schillert in Farben zwischen grün, blau, braun und schwarz. Demnächst taucht sie wieder an vielen Teichen und langsam fließenden Gewässern auf, wo sie nach Insekten jagt. Und offenbar gar keine Scheu vor Menschen hat.

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Begegnung mit der Libelle des Jahres

Die meisten Tiere und Pflanzen des Jahres 2014 waren ja schon Thema dieses Blogs, aber ein wichtiger Nachzügler fehlt noch: die Libelle des Jahres 2014 – die Kleine Moosjungfer. Eine Schönheit mit hauchzarten Flügeln und einem rot (bei jüngeren Tieren gelb) und schwarz gefleckten Körper. Die Chance, sie zu sehen, ist klein, denn die Kleine Moosjungfer ist sehr, sehr selten. Das liegt daran, dass das Insekt einen Lebensraum hat, der höchst gefährdet ist. In Brandenburg könnte man ihr mit etwas Glück aber begegnen.

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Scheuer Waldbewohner: der Feuersalamander

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Feuersalamander
Feuersalamander

Den Feuersalamander kennen viele Menschen heute nur noch in Gestalt von „Lurchi“, dem Maskottchen einer Schuhfirma. Was nicht so sehr daran liegt, dass sich niemand für ihn interessiert. Der kleine Lurch ist nur leider so selten geworden, dass man ihm beinahe gar nicht mehr begegnet. 2016 war er deshalb Lurch des Jahres. Grund genug, ihn mal vorzustellen.  Weiterlesen

Das Geheimnis der Seerose

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Seerose
Seerose

Die Blüte der Seerose ist so groß, dass man wohl zwei Hände bräuchte, um sie zu umfassen. Falls man es schafft – denn wenn man sich ihr mit dem Boot nähert, dann scheint sie abzutauchen. In Berlin sieht man sie nicht nur in der Natur, sondern auch in Zierteichen. Kein Wunder: Die Blüte ist spektakulär. In diesem Jahr wird ihr besondere Aufmerksamkeit zuteil, denn der Verband Deutscher Sporttaucher hat sie zur Wasserpflanze des Jahres gekürt. Weiterlesen„Das Geheimnis der Seerose“