Pflanzen, Tipps und Abenteuer beim Berliner Staudenmarkt

Berliner-Staudenmarkt Foto: K. Zillmer
Berliner-Staudenmarkt Foto: K. Zillmer

Im Moment sieht es noch ein bisschen spärlich aus auf dem Balkon und im Garten. Nicht alle Pflanzen haben den Winter überstanden, und die verbliebenen könnten etwas Gesellschaft vertragen. Genau der richtige Zeitpunkt für den Berliner Staudenmarkt, der am Wochenende im Botanischen Garten Berlin stattfindet.

100 Gärtnereien sind beim Berliner Staudenmarkt dabei

100 Gärtnereien, Baumschulen, außerdem Pflanzen- und Naturschützer sind bei dem Markt am 5. und 6. April dabei – mit Glockenblumen, Tomatensträuchern und Informationen zu den unterschiedlichen Garten-Themen von der Bodenverbesserung bis zum Hochbeet. Es gibt Klassiker wie die unterschiedlichsten Rosensorten, aber auch ungewöhnliche Arten wie die Elfenblume oder die Dreizipfellilie. Aber es geht nicht nur um Zierpflanzen, sondern auch um Chili-, Kräuter und Heilpflanzen. Viele der beim Berliner Staudenmarkt angebotenen Gewächse sind aus dem naturnahen Anbau bzw. haben Öko-Qualität.

Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit und Pflanzen

Neben Marktständen mit Pflanzen für helle und dunkle Ecken im Garten, Blumenzwiebeln, Saatgut und Gartenutensilien gibt es ein umfangreiches Programm. Wer schon immer mal wissen wollte, ob Klettern der richtige Sport für ihn ist, der kann sich am Globetrotter-Kletterturm oder beim Baumklettern austoben. Der Berliner Staudenmarkt lockt außerdem mit Vorträgen zu unterschiedlichen Gartenthemen, Ausstellungen wie „Baum trifft Mensch“, einem Bäume-Quiz des BUND, dem schon traditionellen Mehrwegparcours und einem Staudenquiz. Wer eine Schwäche für selbstgesammelte Pflanzen hat, kann sich die Buchpremiere „Blackbox-Gardening“ vormerken (das Buch von Jonas Reif und Christian Kreß kommt am 10. April in den Handel, man kann es aber am Wochenende im Botanischen Garten Berlin auch schon bekommen), und für Fahrradfans gibt es ebenfalls Informationen.

Einen Kilometer lang ist die Marktstrecke beim Berliner Staudenmarkt. Lang genug, um zwischendurch Hunger zu bekommen. Stillen kann man ihn an Ständen mit märkischem Landbrot, Fairtrade-Kaffee, Dinkelwaffeln, Wildbraten, Kaltem Hund und vielem mehr. Für zusätzliche Stimmung sorgt Shayna Wisemann mit ihrem Hang Drum – ein Instrument, das aussieht wie ein Ufo und dessen Klang für Gänsehaut sorgt.

Berliner Staudenmarkt: Wladimir Kaminer ist Schirmherr

Schirmherr des Berliner Staudenmarktes ist der Schriftsteller Wladimir Kaminer, der mehr mit Pflanzen zu tun hat, als man so vermuten könnte: Er besitzt einen großen Garten im Norden Brandenburgs und hat inzwischen sogar ein Gartenbuch („Mein Leben im Schrebergarten“) geschrieben.

5./6. April, 9-18 Uhr, Botanischer Garten, Königin-Luise-Str. 6-8 und Unter den Eichen 5. Eintritt 6, erm. 3 Euro. Info: www.berliner-staudenmarkt.de

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