Die ersten Schneeglöckchen blühen

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Schneeglöckchen
Schneeglöckchen Foto: Silke Böttcher

In diesem Jahr scheint der Winter auszufallen – in Berlin jedenfalls ist noch keine Flocke gefallen. Aber das ändert nichts daran, dass der Frühling schon in den Startlöchern steht. Die Hasel blüht, die ersten Winterlinge sind auch schon da – und vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass auch schon die Schneeglöckchen blühen. Weiterlesen„Die ersten Schneeglöckchen blühen“

Pflanzen, die mit Samen schießen

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Storchschnabel Frucht
Frucht eines Storchschnabels Foto: Silke Böttcher

Pünktlich zu Silvester fällt mir ein, dass auch Pflanzen schießen können. Anders als wir Menschen tun sie das aber natürlich nicht zum Vergnügen, sondern um ihre Art zu verbreiten. Sie schleudern ihre Samen durch unterschiedliche Mechanismen weit von sich, um sicherzustellen, dass der Nachwuchs genug Abstand hat. Weiterlesen„Pflanzen, die mit Samen schießen“

Die Breitblättrige Fingerwurz ist die Orchidee des Jahres 2020

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Breitblättrige Fingerwurz
Breitblättrige Fingerwurz

Die Breitblättrige Fingerwurz (Dactylorhiza majalis) ist die Orchidee des Jahres 2020. Das hat der Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO) entschieden. Die Pflanze, die auch als Breitblättriges Knabenkraut bekannt ist, kann man auch in Brandenburg sehen. Aber sie ist, wie alle heimischen Orchideen, ziemlich selten. Weiterlesen„Die Breitblättrige Fingerwurz ist die Orchidee des Jahres 2020“

Feldrittersporn: Seltene Schönheit in Berlin

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Feld-Rittersporn Foto: Silke Böttcher
Feld-Rittersporn Foto: Silke Böttcher

Dass perfekt gemähte Rasen nicht gerade die Artenvielfalt fördern, kann man sich vorstellen. Und gerade deshalb sind die Brachen in der Stadt so wichtig. Die Baulücken mitten in Berlin, die Verkehrsinseln, Flächen, für die sich keiner zuständig fühlt und die deshalb nach und nach überwuchert werden. Und natürlich auch die Flächen, die man bewusst sich selbst überlässt. Erstaunlich finde ich, dass solche Orte oft wahre botanische Schätze bergen. Einer ist der sehr seltene Feldrittersporn, der direkt neben einem Fahrradweg in Schöneberg wächst. Weiterlesen„Feldrittersporn: Seltene Schönheit in Berlin“

Sensible Schönheit mit weißen Punkten: die Heide-Nelke

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Heide-Nelke Foto: Silke Böttcher
Heide-Nelke Foto: Silke Böttcher

Die Heide-Nelke leuchtet in einem so intensiven Pink, dass man sie eigentlich schon von weitem bemerken müsste. Aber von wegen: Manchmal sieht man sie erst, wenn man fast auf sie drauftritt. In der Berliner Natur ist sie selten. Im Spandauer Forst und im Freizeitpark Marienfelde aber kann man die geschützte Schönheit sehen, die von Juni bis September blüht. Weiterlesen„Sensible Schönheit mit weißen Punkten: die Heide-Nelke“

Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart

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Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher

Wenn Sie mal in der Natur in Berlin oder Brandenburg unterwegs sind und nicht wissen, wie spät es ist, achten Sie einfach auf den Wiesen-Bocksbart (auf die Armbanduhr gucken kann ja jeder). Das sollten Sie allerdings tun, bevor er so aussieht wie auf dem Foto. Wenn er blüht, hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Löwenzahn, mit großen gelben Blüten mit auffälligen Kelchen und Blättern, die an Grashalme erinnern. Weiterlesen„Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart“

Die guten Geister des Holunders

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Holunder
Holunder

Haben Sie schon mal was vom Hollerbusch gehört? Gesehen haben Sie ihn schon. Garantiert. Die meisten kennen den Strauch als Holunder. Im Augenblick steht er in voller Blüte und verströmt einen wunderbar zitronig-frischen Duft, der ihn überall verrät.

Anspruchsvoll ist er nicht, deshalb sieht man ihn nicht nur überall in der Berliner Natur, sondern manchmal sogar direkt neben Hausruinen (siehe Foto) und auf Brachflächen. Er liebt Halbschatten, hält es aber auch in der Sonne aus, verträgt Frost und ist auch sonst hart im Nehmen. Wo er wächst, zeigt er übrigens wie die Brennessel, der Wiesensauerampfer oder der Gewöhnliche Löwenzahn an, dass der Boden stickstoffreich ist.

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