Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart

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Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher
Verblühter Bocksbart Foto: Silke Böttcher

Wenn Sie mal in der Natur in Berlin oder Brandenburg unterwegs sind und nicht wissen, wie spät es ist, achten Sie einfach auf den Wiesen-Bocksbart (auf die Armbanduhr gucken kann ja jeder). Das sollten Sie allerdings tun, bevor er so aussieht wie auf dem Foto. Wenn er blüht, hat er entfernte Ähnlichkeit mit einem Löwenzahn, mit großen gelben Blüten mit auffälligen Kelchen und Blättern, die an Grashalme erinnern. Weiterlesen„Um 14 Uhr ist Feierabend beim Bocksbart“

Die guten Geister des Holunders

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Holunder
Holunder

Haben Sie schon mal was vom Hollerbusch gehört? Gesehen haben Sie ihn schon. Garantiert. Die meisten kennen den Strauch als Holunder. Im Augenblick steht er in voller Blüte und verströmt einen wunderbar zitronig-frischen Duft, der ihn überall verrät.

Anspruchsvoll ist er nicht, deshalb sieht man ihn nicht nur überall in der Berliner Natur, sondern manchmal sogar direkt neben Hausruinen (siehe Foto) und auf Brachflächen. Er liebt Halbschatten, hält es aber auch in der Sonne aus, verträgt Frost und ist auch sonst hart im Nehmen. Wo er wächst, zeigt er übrigens wie die Brennessel, der Wiesensauerampfer oder der Gewöhnliche Löwenzahn an, dass der Boden stickstoffreich ist.

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Lichtscheu und geheimnisvoll: der Farn

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Farn
Farn

Farne sind sozusagen die Dinosaurier unter den Pflanzen.  Es gab sie schon vor ungefähr 300 Millionen Jahren. Damals waren sie deutlich größer, etwa so groß wie Bäume, aber stark verändert haben sie sich nicht. In der Berliner Natur sieht man sie überall, selbst in Mauerritzen finden sie Platz. Grund genug, sie einmal vorzustellen. Weiterlesen„Lichtscheu und geheimnisvoll: der Farn“

Das Schneeglöckchen – Frühlingsbote mit Frostschutz

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Schneeglöckchen
Schneeglöckchen

Ein bisschen fühlt es sich schon wie Frühling an – kein Wunder, dass es in der Berliner Natur schon blüht. Hier und da. Ein bisschen. Zu den ersten gehört auch das Schneeglöckchen, das ein echter Überlebenskünstler ist. Das zeigt zum Beispiel sein Spitzname Schnee-Durchstecher. Weiterlesen„Das Schneeglöckchen – Frühlingsbote mit Frostschutz“

Mini-Weihnachtsbäume im Wald

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Moos
Moos

Was hier aussieht wie die beiden vermutlich kleinsten Weihnachtsbäume der Welt, ist so winzig, dass die meisten Menschen es gar nicht wahrnehmen. Man braucht beinahe eine Lupe, um die grünen (Moos-)Zwerge zu sehen, die nur ungefähr zwei Zentimeter hoch sind – wenn sie sich recken. Grund genug, sie mal ein bisschen in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Weiterlesen„Mini-Weihnachtsbäume im Wald“

Lebkuchengewürz und seine exotischen Zutaten

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Ingwer
Ingwer

Zu meinen Lieblings-Winterorten im Botanischen Garten gehören die Gewächshäuser, in denen all die tropischen Früchte und Gewürze wachsen, die man sonst nur als Zutaten in der Küche kennt. Zum Beispiel all das, was in Lebkuchengewürz steckt. Zimt und Muskat, Anis und Pfeffer, Nelken und Koriander, Ingwer, Piment und Kardamom zum Beispiel. Allesamt duften sie intensiv – zusammen verbreiten sie eine wunderbar weihnachtliche Stimmung. Weiterlesen„Lebkuchengewürz und seine exotischen Zutaten“

Der Herbst als Künstler

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Wilde Möhre Foto: Silke Böttcher
Wilde Möhre Foto: Silke Böttcher

Dass der Herbst bunt ist, weiß ja jeder. Aber er ist auch sehr einfallsreich. Das fängt an mit den kecken Eichel-Hütchen, geht weiter mit stacheligen Fruchthüllen und hört mit den Pflanzenskeletten nicht auf, die man überall dort in der Berliner Natur sehen kann, wo Wiesen im Herbst nicht gemäht werden. Grund genug, dem Herbst als Künstler mal ein Denkmal zu setzen. Weiterlesen„Der Herbst als Künstler“

Fast vergessene Frucht mit Pelz: die Quitte

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Quitte
Quitte

Sie sieht aus wie ein Apfel oder eine Birne mit Winterfell. Eine knallgelbe Kugel, die ein bisschen ulkig geformt ist, sehr angenehm riecht und den meisten Menschen erst einmal ein Rätsel ist. Hier kommt die Lösung: Es ist eine Quitte. Zuhause ist das Rosengewächs in Südosteuropa, aber ein Neuankömmling ist es hierzulande nicht. Schon seit vielen hundert Jahren wächst die Quitte mit Vorliebe dort, wo es warm ist. In der Berliner Natur sieht man sie selten – eher mal in einem naturnahen Garten. Weiterlesen„Fast vergessene Frucht mit Pelz: die Quitte“