Überlegungen über die Zukunft des Spreeparks

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Riesenrad im Spreepark Foto: Silke Böttcher
Riesenrad im Spreepark Foto: Silke Böttcher

Der Spreepark in Treptow gehört für mich zu den spannendsten Orten in Berlin. Diese Mischung aus wildem Grün und den Überresten des ehemaligen Vergnügungsparks ist einfach großartig. Seit 2001 ist die Natur dabei, sich das verlassene Gelände zurückzuerobern, und man kann ihr dabei förmlich zugucken. Weiterlesen„Überlegungen über die Zukunft des Spreeparks“

Spreepark Berlin: Spuk unterm Riesenrad

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Plänterwald
Plänterwald Foto: Silke Böttcher

Der Spreepark Berlin ist die Geschichte eines gescheiterten Traums. Des Traums, etwas fortzuführen, was 20 Jahre lang eine Erfolgsgeschichte war. Von 1969 bis 1989 war das Gelände als Kulturpark Plänterwald der einzige ständig bestehende Vergnügungspark der DDR. Mit Riesenrad, Wildwasserbahn, Dämonenexpress und Riesenrutsche. Die Menschen liebten den Spreepark, im Schnitt kamen 1,7 Millionen Besucher pro Jahr. Nach der Wende wurde der Kulturpark Plänterwald zum Spreepark Berlin. Und mit dem neuen Namen begann der Traum des neuen Besitzers, der nach neun Jahren ausgeträumt war. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden, der Besitzer setzte sich nach Peru ab. Und der Park? Wurde zur Wildnis. Weiterlesen„Spreepark Berlin: Spuk unterm Riesenrad“

Der Dschungel im Spreepark

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Spreepark
Spreepark Foto: Silke Böttcher

Es gibt Ecken in Berlin, an denen man regelmäßig vorbeikommt, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Eine davon liegt mitten im Plänterwald und hat eine eher unrühmliche Geschichte: der Spreepark. Von 1969 bis 1999 lockte der Vergnügungspark die Massen an, danach wurde es weniger, 2001 musste der Betreiber Insolvenz anmelden. Seitdem ist die Anlage verwaist, die Zukunft unklar. Die Natur aber wartet nicht ab. Sie wächst und überwuchert alles, was dort noch steht.

Quietschendes Riesenrad im Spreepark

Wer heute kommt (ab und zu gibt es Führungen), der staunt über das im Wind quietschende alte Riesenrad und die von Dschungel umgebenen Gleise der Fahrgeschäfte. Boote in Schwanenform schmücken sich mit Wasserpflanzen (siehe Foto), Plastik-Dinosaurier starren mit gelangweiltem Blick auf die Passanten. Ein Monster wartet mit weit aufgerissenem Maul darauf, dass sich jemand näher traut. Wahrscheinlich wartet es noch lange. Und in der Zwischenzeit wird aus dem einstigen Vergnügungspark ein Stück extravagante Natur.

Adresse: Krugallee bis zur Höhe Am Plänterwald, von dort auf dem gepflasterten Weg zum Eingang des Parks.