Sonnenanbeterin mit Appetit auf Insekten: die Zauneidechse

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Zauneidechse
Zauneidechse Foto: Silke Böttcher

Mit Zäunen haben Zauneidechsen eigentlich nichts zu tun. Eher mit alten Kiesgruben, wilden Gärten oder Waldrändern. Die Tiere lieben Flächen, auf denen sie genug Sonne bekommen und sich ein bisschen zurückziehen können.  Auch Bahntrassen mögen sie gerne, vor allem, wenn daneben etwas Ödland mit Totholz ist. In Deutschland ist die Zauneidechse so selten, dass sie auf der Vorwarnstufe der Roten Liste steht. Aber manchmal wandert sie sogar in der Berliner Natur herum. Gerade wurde sie zum Reptil des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen„Sonnenanbeterin mit Appetit auf Insekten: die Zauneidechse“

Winzling mit viel Platzbedarf: die Zwergmaus

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Zwergmaus
Zwergmaus

Diese Maus ist so winzig, dass sie sich an einer Haselnuss aufstützen kann. Dass sie Grashalme erklimmen kann, ohne sie zu verbiegen. Und dass sie von einer einzigen Beere satt wird. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Tier Zwergmaus genannt wird. Die zwölf Zentimeter Körperlänge kommen nur zusammen, weil der Schwanz die Hälfte davon einnimmt. Und mit sieben Gramm kann man sie noch nicht einmal als Federgewicht bezeichnen. Auch in der Natur in Berlin kann man den Winzling sehen – mit viel Glück. In Deutschland steht er auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tiere. Weiterlesen„Winzling mit viel Platzbedarf: die Zwergmaus“

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist das Insekt des Jahres 2020

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Schwarzblauer Ölkäfer
Schwarzblauer Ölkäfer

Haben Sie schon einmal etwas vom Schwarzblauen Ölkäfer gehört? Falls nicht, mag das daran liegen, dass er sehr selten ist. Er steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Demnächst wird man mehr von ihm hören, denn er wurde kürzlich zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen„Der Schwarzblaue Ölkäfer ist das Insekt des Jahres 2020“

„Die Wiese“ – tolles Buch über eine unbekannte Welt

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"Die Wiese" von Jan Haft
"Die Wiese" von Jan Haft

Die Wiese gehört zu den Natur-Orten, die oft übersehen werden. Dabei freut sich so ziemlich jeder, wenn er im Sommer an einem üppigen Blütenmeer vorbeikommt, das von Insekten umschwirrt wird. Aber wussten Sie, dass dieses Biotop stark gefährdet ist? Früher war etwa ein Drittel Deutschlands von blühenden Wiesen bedeckt, heute sind es nur noch zwei Prozent. Und auch die sind in Gefahr. Wie wichtig die Wiese für die Artenvielfalt ist und welchen Schatz wir so leichtfertig hergeben, zeigt ein faszinierendes Buch von Jan Haft.

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Gefiederter Großstädter: der Turmfalke

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Turmfalke
Turmfalke

Berlin ist die Hauptstadt der Turmfalken. 180 bis 250 Brutpaare gibt es hier – mehr als in jeder anderen Stadt. Kein Wunder, dass der Turmfalke auch der häufigste Greifvogel in Berlin ist, vor Bussard und Habicht. Vielleicht liegt das daran, dass er sich in der Nähe von Menschen ganz wohl fühlt. Weiterlesen„Gefiederter Großstädter: der Turmfalke“

Maulwurf – der Architekt aus der Unterwelt ist das Wildtier des Jahres 2020

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Maulwurf
Maulwurf

Gartenbesitzer werden vermutlich keinen Fanclub für den Maulwurf gründen. Denn er scheint immer gerade dort zu buddeln, wo der Rasen besonders schön grün ist. Im Frühjahr ist er besonders aktiv und verwandelt so manche Wiese in eine Hügel-Landschaft. Trotzdem gibt es auch viele Gründe, sich über den Maulwurf zu freuen. Jetzt hat ihn die Deutsche Wildtier-Stiftung zum Wildtier des Jahres 2020 gekürt. Grund genug, sich mal ein bisschen mit dem ulkigen Buddler zu beschäftigen. Weiterlesen„Maulwurf – der Architekt aus der Unterwelt ist das Wildtier des Jahres 2020“

Hommage an die Gurke, das Gemüse des Jahres

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Gurke
Gurke

Die Gurke hat ziemlich viele Vorteile. Sie ist eines der kalorienärmsten Gemüse überhaupt. Sie enthält viel Wasser, vor allem aber Nährstoffe. Und sie kommt in vielen unterschiedlichen Variationen vor. Jetzt wurde das Gewächs vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt zum Gemüse der Jahre 2019/20 gekürt. Er will damit zur Erhaltung und Verbreitung samenfester Sorten anregen. Weiterlesen„Hommage an die Gurke, das Gemüse des Jahres“

Woher der Storchschnabel seinen Namen hat

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Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher
Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher

Die Zeit der Farbe auf den Wiesen neigt sich langsam dem Ende zu. Aber glücklicherweise halten sich nicht alle Pflanzen an die Blütezeiten, die in den Bestimmungsbüchern stehen. Und so sieht man manchmal noch Blütenkelche, wenn schon der erste Frost gekommen ist.  Die Blume auf dem Foto ist ein Wiesenstorchschnabel, die eigentlich Ende August verblüht sein sollte. Aber dieses Exemplar hat offenbar eigene Pläne. Weiterlesen„Woher der Storchschnabel seinen Namen hat“