Das Verstummen der Natur

Weiterlesen
Cover „Das Verstummen der Natur“
Cover „Das Verstummen der Natur“

Stellen Sie sich das mal vor: Es ist Frühling und kein Insekt ist zu hören oder zu sehen. Kein Bienengesumm, kein Brummen von Käfern. Und an den Blüten sitzen keine Schmetterlinge. Leider ist das inzwischen vielerorts schon Realität: Die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahren um über 80 Prozent zurückgegangen. 80 Prozent! Weiterlesen„Das Verstummen der Natur“

Pflanzen, die mit Samen schießen

Weiterlesen
Storchschnabel Frucht
Frucht eines Storchschnabels Foto: Silke Böttcher

Pünktlich zu Silvester fällt mir ein, dass auch Pflanzen schießen können. Anders als wir Menschen tun sie das aber natürlich nicht zum Vergnügen, sondern um ihre Art zu verbreiten. Sie schleudern ihre Samen durch unterschiedliche Mechanismen weit von sich, um sicherzustellen, dass der Nachwuchs genug Abstand hat. Weiterlesen„Pflanzen, die mit Samen schießen“

Paarungszeit bei den Wildschweinen

Weiterlesen

Mehr als 10.000 Wildschweine soll es in Berlin geben. Kein Wunder, denn das Essen liegt für sie in der Stadt buchstäblich auf der Straße, während sie sich in der wilden Natur selbst darum bemühen müssen. Und so sieht man immer mal wieder ganze Großfamilien durch die Straßen ziehen, immer auf der Suche nach Essensresten. Und es dauert nur noch ein paar Monate, bis sie dabei von den neu geborenen Frischlingen begleitet werden. Weiterlesen„Paarungszeit bei den Wildschweinen“

Woher die Tollkirsche ihren Namen hat

Weiterlesen
Tollkirsche, Blüte
Tollkirsche Foto: Silke Böttcher

Es gibt Pflanzen, um die sich richtige Legenden ranken. Die Tollkirsche, Giftpflanze des Jahres 2020, ist eine davon. Ein eindrucksvolles Gewächs mit braun-violetten Glockenblüten und tiefschwarzen Beeren, von denen man sich unbedingt fernhalten sollte. Die Wahrscheinlichkeit, die Tollkirsche zu sehen, ist in Berlin und Brandenburg allerdings sehr gering, denn die kalkliebende Pflanze ist hier extrem selten. Weiterlesen„Woher die Tollkirsche ihren Namen hat“

Scheuer Waldbewohner: der Feuersalamander

Weiterlesen
Feuersalamander
Feuersalamander

Den Feuersalamander kennen viele Menschen heute nur noch in Gestalt von „Lurchi“, dem Maskottchen einer Schuhfirma. Was nicht so sehr daran liegt, dass sich niemand für ihn interessiert. Der kleine Lurch ist nur leider so selten geworden, dass man ihm beinahe gar nicht mehr begegnet. 2016 war er deshalb Lurch des Jahres. Grund genug, ihn mal vorzustellen.  Weiterlesen

Ein Hauch Exotik: die Robinie

Weiterlesen
Robinie
Robinie

Im Frühling ist Berlin manchmal ganz weiß, und das hat nichts mit Schnee zu tun. Sondern mit der Robinie, deren weiße Blüten nicht nur wunderschön sind, sondern auch noch wunderbar duften. Ja, ich weiß, dass der Baum in Deutschland nicht heimisch ist und als invasiv gilt, aber das ändert nichts an meiner Vorliebe für ihn. Jetzt wurde er von der Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung zum Baum des Jahres 2020 gekürt. 

Weiterlesen„Ein Hauch Exotik: die Robinie“

Begegnung mit der Stinkmorchel

Weiterlesen
Stinkmorchel
Stinkmorchel

Warum der Pilz auf dem Foto Stinkmorchel heißt, wird sofort klar, wenn man sich ihm nähert. Er stinkt nämlich erbärmlich. Und das so intensiv, dass er im Wald zwar womöglich dem Auge, nicht aber der Nase entgeht: Die Stinkmorchel verströmt einen kräftigen Aasgeruch. Übermäßig häufig ist der Pilz in der Natur in Berlin und Brandenburg nicht, aber man kann sie sehen (oder eher: riechen).

Gerade wurde die Stinkmorchel zum Pilz des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen„Begegnung mit der Stinkmorchel“

Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer

Weiterlesen
Hirschkäfer
Hirschkäfer Foto: Eberhard Müller

Er sieht zwar so aus, aber der Hirschkäfer ist keine Figur aus einem Fantasyfilm – es gibt ihn tatsächlich. Ein schwarzbrauner Riese von bis zu neun Zentimetern Länge und mit einem eindrucksvollen Geweih. Und: eine absolute Seltenheit. Das Insekt des Jahres 2012 steht in ganz Deutschland auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten. Weiterlesen„Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer“

Lecker, aber wehrhaft: die Brombeere

Weiterlesen
Brombeerblüten Foto: Silke Böttcher
Brombeerblüten Foto: Silke Böttcher

Eigentlich gibt es kaum einen besseren Zaun als eine Brombeerhecke. Nur extrem Hartgesottene würden sich durch das Dickicht wühlen, das die Attacke nicht kampflos erträgt, sondern sich mit Dornen und Fußfesseln wehrt. Aber es gibt noch einen zweiten Grund. Der ist schwarz, leicht säuerlich und sehr, sehr lecker. Wenn man bedenkt, dass Brombeeren auf dem Markt richtig teuer sind, ist es umso erstaunlicher, dass nicht jeder Gartenbesitzer eine solche Hecke hat. Und dass es in der Berliner Natur wirklich überall Brombeerbüsche gibt. Weiterlesen„Lecker, aber wehrhaft: die Brombeere“