Wanderung zu den Singvögeln in Tegel

Haussperling
Haussperling Foto: NABU/Fotonatur

Dass heute vor einem Jahr noch viel Schnee lag, kann man angesichts des Wetters draußen gerade kaum glauben. Die ersten Sträucher sind längst grün, die ersten Blüten zu sehen, und ein paar Berliner haben die Freiluft-Saison in den Parks schon eingeläutet. Das mit dem Vogelgesang in den Berliner Parks war ja vor ein paar Tagen schon Thema dieses Blogs. Aber welche Singvögel sind denn gerade überhaupt unterwegs?

Einer der bekanntesten Singvögel: die Amsel

Die Amsel gehört zu den lautesten (und wohlklingendsten) Singvögeln, und sie ist vermutlich auch diejenige, die die meisten Spaziergänger erkennen. Sehen kann man Spatzen, Hausperlinge (Foto), Kohl- und  Blaumeisen – und noch einige mehr. Die meisten Singvögel sind gerade mit Paarung und Brut beschäftigt.

Auf den Spuren von Winter- und Sommergästen

Wer wissen möchte, welche Singvögel gerade zu sehen und zu hören sind, der sollte sich den 16. März vormerken. Dann führt Gabi Krebs von der Nabu-Bezirksgruppe Reinickendorf Interessierte durch die Natur am Tegeler See. Sie weiß auch, ob noch Wintergäste wie Bergfinken und nordische Enten in der Stadt sind und ob die ersten Sommergäste schon eingetroffen sind. Und sie kennt die Stimmen der einzelnen Sänger, die gerade zu hören sind. Perfekt für alle, die schon immer wissen wollten, wer denn dieser Vogel ist, dessen „Tsitsibiii“ gerade überall durch die Parks schallt.

Singvögel und viel Natur

Es gibt also viel zu hören bei der vogelkundlichen Wanderung. Und zu sehen natürlich auch. Ein Fernglas ist deshalb unbedingt empfehlenswert. Die Wanderung  führt vom Parkplatz Schwarzer Weg am ehemaligen Restaurant Toulouse vorbei zum Tegeler See, zur Streuobstwiese (Gerlachwiese) an der Revierförsterei Tegelsee und wieder zurück.

Wer mitwandern will, sollte feste Schuhe anziehen. Wer noch Zeit hat, sollte sich unbedingt noch zwei Sehenswürdigkeiten in der Nähe anschauen:  die Dicke Marie und die schon erwähnte Gerlachwiese nahe der Revierförsterei, auf der seit einem Jahr einige Exemplare des seltenen  Wildapfels (Baum des Jahres 2013) stehen.

Termin: 16. März, 10 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Schwarzer Weg 71 (Straße für Pkw ist bis dorthin offen). Anfahrt mit dem Bus: Linie 133 bzw. 222 bis Heiligenseestraße/Ruppiner Chaussee, von dort zwei Kilometer Fußweg auf dem  Schwarzen Weg.  Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden. Spenden willkommen!

Vogelbeobachtung mit Fernglas Foto: Getty
Vogelbeobachtung mit Fernglas Foto: Getty

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