Gelbe Resede: Blütenteppich in der Betonwüste

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Gelbe Resede
Gelbe Resede

Die Gelbe Resede, auch als Gelber Wau bekannt, ist eine der Pflanzen, die man übersieht, obwohl sie ziemlich auffällig sind. Das liegt in diesem Fall daran, dass sie gerne auf Brachen wächst. Am Rande des Parkplatzes in Kreuzberg, wo das Foto entstand, stand das Gewächs in guter Gesellschaft mit anderen Pflanzen und sorgte für Farbkleckse in der Betonwüste. Weiterlesen “Gelbe Resede: Blütenteppich in der Betonwüste”

Hommage an die Große Woll-Distel

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Große Woll-Distel
Große Woll-Distel

Disteln gehören allgemein nicht zu den Lieblingsblumen. Was sicher daran liegt, dass sie ziemlich wehrhaft sind. Aber wer sich aufs Gucken beschränkt, wird feststellen, dass es sehr besondere Gewächse sind. Eine davon ist die stattliche Große Woll-Distel, auch Gewöhnliche Eselsdistel genannt. Wo man sie lässt, kann sie schon mal drei Meter hoch werden! Weiterlesen “Hommage an die Große Woll-Distel”

Die Heilkräfte der Weg-Rauke

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Weg-Rauke
Weg-Rauke

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wild Berlin ist. Und zum Glück wird nicht alles, was neben Wegen und zwischen Mauerritzen so wächst, weggemäht. Eine solcher Entdeckungen am Wegrand ist die Weg-Rauke. Sie gehört zu den Pflanzen, die gerne als Unkraut bezeichnet werden und zu denen, die man meistens übersieht. Weiterlesen “Die Heilkräfte der Weg-Rauke”

Woher der Storchschnabel seinen Namen hat

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Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher
Wiesenstorchschnabel Foto: Silke Böttcher

Die Zeit der Farbe auf den Wiesen neigt sich langsam dem Ende zu. Aber glücklicherweise halten sich nicht alle Pflanzen an die Blütezeiten, die in den Bestimmungsbüchern stehen. Und so sieht man manchmal noch Blütenkelche, wenn schon der erste Frost gekommen ist.  Die Blume auf dem Foto ist ein Wiesenstorchschnabel, die eigentlich Ende August verblüht sein sollte. Aber dieses Exemplar hat offenbar eigene Pläne. Weiterlesen “Woher der Storchschnabel seinen Namen hat”

Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel

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Lavendelblüte
Lavendelblüte

Beim Anblick dieser Blüte hat man sofort einen Duft in der Nase. Intensiv ist er und sehr schwer zu beschreiben. Früher habe ich den Lavendelduft  mit Großmüttern in Verbindung gebracht – vielleicht weil deren Wäscheschränke manchmal so gerochen haben. Gerade blüht er wieder überall in Berlin. Weniger in der wilden Natur, aber in Parks und Gärten, wo er Farbtupfer setzt, Bienen anlockt und Leute dazu bringt, sich zu bücken und den Duft zu inhalieren. Viele Gründe also, sich mal mit dem schönen Sonnenanbeter zu beschäftigen. Und dabei tieeef einzuatmen… Weiterlesen “Duftender Sonnenanbeter: der Lavendel”

Die guten Geister des Holunders

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Holunder
Holunder

Haben Sie schon mal was vom Hollerbusch gehört? Gesehen haben Sie ihn schon. Garantiert. Die meisten kennen den Strauch als Holunder. Im Augenblick steht er in voller Blüte und verströmt einen wunderbar zitronig-frischen Duft, der ihn überall verrät.

Anspruchsvoll ist er nicht, deshalb sieht man ihn nicht nur überall in der Berliner Natur, sondern manchmal sogar direkt neben Hausruinen (siehe Foto) und auf Brachflächen. Er liebt Halbschatten, hält es aber auch in der Sonne aus, verträgt Frost und ist auch sonst hart im Nehmen. Wo er wächst, zeigt er übrigens wie die Brennessel, der Wiesensauerampfer oder der Gewöhnliche Löwenzahn an, dass der Boden stickstoffreich ist.

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Fast vergessene Frucht mit Pelz: die Quitte

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Quitte
Quitte

Sie sieht aus wie ein Apfel oder eine Birne mit Winterfell. Eine knallgelbe Kugel, die ein bisschen ulkig geformt ist, sehr angenehm riecht und den meisten Menschen erst einmal ein Rätsel ist. Hier kommt die Lösung: Es ist eine Quitte. Zuhause ist das Rosengewächs in Südosteuropa, aber ein Neuankömmling ist es hierzulande nicht. Schon seit vielen hundert Jahren wächst die Quitte mit Vorliebe dort, wo es warm ist. In der Berliner Natur sieht man sie selten – eher mal in einem naturnahen Garten. Weiterlesen “Fast vergessene Frucht mit Pelz: die Quitte”