Einsiedler in der Baumhöhle: der Eremit

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Eremit
Eremit

Der Käfer auf dem Foto ist ein Eremit. Und der Name passt perfekt, denn man sieht ihn so gut wie nie. Er lebt sehr zurückgezogen. Wie ein Einsiedler eben. Nur dass der Käfer Baumhöhlen als Wohnung wählt. In der Berliner Natur habe ich ihn noch nie gesehen. Aber in Brandenburg: Das Foto ist in der Nähe von Caputh entstanden, in einem Gebiet mit vielen alten Bäumen und reichlich Totholz. Ein Paradies für Käfer. Weiterlesen “Einsiedler in der Baumhöhle: der Eremit”

Fleißige Pelzträgerin: die Hummel

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Hummel an einer Distel Foto: Silke Böttcher
Hummel an einer Distel Foto: Silke Böttcher

Es wird ja gern gesagt, dass die Hummel aufgrund ihres Gewichtes und der kleinen Flügel eigentlich gar nicht fliegen können dürfte. Denn die Gesetze der Aerodynamik besagen, dass ein Wesen mit 1,2 Gramm Körpergewicht und einer Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern unmöglich vom Boden abheben kann. Doch was tut die Hummel? Sie weiß von nichts. Und fliegt. Den Beweis sieht man im Frühling und Sommer überall in der Natur in Berlin. Weiterlesen “Fleißige Pelzträgerin: die Hummel”

Der Schwarzblaue Ölkäfer ist das Insekt des Jahres 2020

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Schwarzblauer Ölkäfer
Schwarzblauer Ölkäfer

Haben Sie schon einmal etwas vom Schwarzblauen Ölkäfer gehört? Falls nicht, mag das daran liegen, dass er sehr selten ist. Er steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Demnächst wird man mehr von ihm hören, denn er wurde kürzlich zum Insekt des Jahres 2020 gekürt. Weiterlesen “Der Schwarzblaue Ölkäfer ist das Insekt des Jahres 2020”

Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer

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Hirschkäfer
Hirschkäfer Foto: Eberhard Müller

Er sieht zwar so aus, aber der Hirschkäfer ist keine Figur aus einem Fantasyfilm – es gibt ihn tatsächlich. Ein schwarzbrauner Riese von bis zu neun Zentimetern Länge und mit einem eindrucksvollen Geweih. Und: eine absolute Seltenheit. Das Insekt des Jahres 2012 steht in ganz Deutschland auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten. Weiterlesen “Fliegender Geweihträger: der Hirschkäfer”

Libellen – zarte Geschöpfe am See

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Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher
Blutrote Heidelibelle Foto: Silke Böttcher

Ich kenne kaum eine Tierart, die so zart ist wie die Libelle. Ihre Flügel wirken wie aus hauchdünnem Glas gefertigt, und der schlanke Körper mit dem großen Kopf und den eindrucksvollen Facettenaugen sitzt auf sechs langen, dünnen Beinen. Die Tiere bewegen sich elegant wie Tänzer in der Luft – es ist schwer, ihnen nahe genug zu kommen, um ein Foto zu machen. 58 Libellenarten gibt es in Berlin, in der Brandenburger Natur sind es  66. Und sie haben so schöne Namen wie Spitzenfleck, Plattbauch, Feuerlibelle oder Kleine Moosjungfer.

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Warum der Junikäfer auch Torkelkäfer heißt

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Junikäfer
Junikäfer

Der Junikäfer gehört zu den Insekten, die bei Gartenbesitzern nicht wirklich beliebt sind. Das liegt an der besonderen Vorliebe seiner Larven für zarte Pflanzenwurzeln. Gerade ist der Käfer, der offiziell Gerippter Brachkäfer heißt, in der Berliner Natur unterwegs – manchmal in großen Scharen. Weiterlesen “Warum der Junikäfer auch Torkelkäfer heißt”

Der Wasserläufer: Schlittschuhläufer auf dem Teich

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Wasserläufer
Wasserläufer

Es gibt Lebewesen, die im wahrsten Sinn des Wortes über Wasser gehen können. Der Wasserläufer trägt diese Fähigkeit sogar im Namen. Das nur einen bis zwei Zentimeter lange Tier scheint auf der Wasseroberfläche förmlich Schlittschuh zu laufen. Sehen kann man es auch in der Berliner Natur. Weiterlesen “Der Wasserläufer: Schlittschuhläufer auf dem Teich”

Wespen-Zeit in Berlin: Tipps zum Umgang mit den Plagegeistern

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Wespe
Wespe

Sie kommen ohne Einladung. Und man wird sie nur sehr schwer wieder los. Was Wespen zu den unbeliebtesten Tierarten des Sommers macht. Denn sie mögen Obstkuchen, Eis und süße Getränke  genauso wie wir, und wenn sie eine dieser Leckereien entdeckt haben, dann stürzen sie sich darauf – egal, was der Mensch am Tisch davon hält. In Berlin sieht man Wespen im Sommer überall auf den Terrassen von Cafés und Kneipen, auf Balkonen und Liegewiesen – überall dort, wo der Mensch etwas Essbares vor sich stehen hat.

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Die Blutrote Heidelibelle liebt stille Wasser

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Blutrote Heidelibelle, Insekt, Libelle
Blutrote Heidelibelle

Wer schon mal versucht hat, eine Libelle zu fotografieren, weiß zwei Dinge: Sie sind wunderschön. Und keine begeisterten Fotomodelle. Bei der Blutroten Heidelibelle auf dem Foto kann man das gut sehen: Statt dekorativ auf einem Blatt zu sitzen, hat sie sich ausgerechnet ein Wasserrohr für ihr Sonnenbad gesucht.
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